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Clinician Scientist

Zurzeit bietet die Medizinische Fakultät zwei Clinician-Scientist-Programme an. Ein Programm fördert die Forschungskommission der Fakultät. Das zweite Programm mit Schwerpunkt Stoffwechselmedizin unter dem Namen FUTURE-4-CSPMM, an der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie des UKD, wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Clinican Scientist-Programm der Medizinischen Fakultät

Das Clinican Scientist-Programm der Medizinischen Fakultät zielt darauf ab, promovierte und wissenschaftlich tätige Ärzt*innen während der fachärztlichen Weiterbildung in ihrem Forschungsvorhaben zu unterstützen. Das Programm, das drei Stufen anbietet,  bietet eine optimale Verflechtung der klinischen Weiterbildung mit wissenschaftlicher Tätigkeit. 

Stufe 1 - Rotationsstelle - Junior Clinician Scientist

Mit dem Programm sollen gezielt Ärztinnen und Ärzte angesprochen werden, die noch am Anfang ihrer klinischen Karriere stehen und die eine wissenschaftliche Laufbahn in der Universitätsmedizin anstreben. 

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können zu Beginn ihrer Facharztweiterbildung, in der Regel vor Ablauf des 3. Weiterbildungsjahrs, in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung die Förderung einer Rotationsstelle zur Wahrnehmung von wissenschaftlichen Projekten beantragen. (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden). 

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt forschende Ärztinnen und Ärzte mit klinischer Tätigkeit angesprochen, die bereits wissenschaftliche Erfahrungen gesammelt haben, die durch verantwortliche wissenschaftliche Publikationen (Erst- oder Letztautorenschaften) belegt sind.  

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können in der Regel ab dem 4. Jahr der Facharztausbildung in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Gefördert wird eine Freistellung von Aufgaben in der Krankenversorgung für bis zu 50% der Arbeitszeit für bis zu 3 Jahre aus Fakultätsmitteln.  Dabei muss im Laufe eines Jahres die Arbeitszeit in der Krankenversorgung die in der Forschung überwiegen.  (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden). Eine gleichzeitige Antragstellung in einem anderen Förderinstrument ist ausgeschlossen.

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt forschende Fachärztinnen und Fachärzte mit klinischer Tätigkeit angesprochen, die wissenschaftlich ausgewiesen sind und zum  Zeitpunkt der Antragstellung über eigene kompetitive Drittmittel verfügen. Die Habilitation darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. 

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können nach Abschluss der fachärztlichen Weiterbildung in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung für bis zu 3 Jahre Fördermittel zur Freistellung von Aufgaben in der Krankenversorgung und zur Wahrnehmung von Forschungsaufgaben für bis zu 30 % ihrer Arbeitszeit beantragen. Die Forschungszeit ist dabei flexibel und kann blockweise oder verteilt auf die Wochenarbeitszeit genommen werden. (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden.)

Stoffwechselmedizin

FUTURE-4-CSPMM: Zukunft gestalten für Clinician Scientists in präzisionsmetabolischer Medizin

Das DFG-geförderte Junior Clinican Scientist Programm FUTURE-4-CSPMM zielt darauf ab, die traditionellen Grenzen zwischen den Disziplinen auf dem Gebiet der Stoffwechselkrankheiten zu überwinden und bietet forschungsbegeisterten Mediziner*innen die Möglichkeit, neben der Facharztausbildung in einem exzellenten und vielseitigen Forschungsumfeld, eine interdisziplinäre Forschungsarbeit im Bereich der Stoffwechselkrankheiten durchzuführen.

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