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Junge Forscher im Labor

Interne Forschungsförderung

Die Medizinischen Fakultät verfolgt mit der Einrichtung der Forschungskommission das Ziel, hochwertige und international kompetitive Forschungsprojekte und neue Initiativen zu fördern, um das Forschungsprofil der Fakultät zu schärfen und ihre nationale und internationale  Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Die Förderinstrumente dienen als Brücke zum Drittmittelantrag, vor allem für Kooperations- und klinische Forschungsprojekte. Im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens  vergibt die Forschungskommission unter der Federführung des Prodekans für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs die Mittel.

Anmeldefristen: 01. April und 01. Oktober (24.00 Uhr) eines jeden Jahres.
Fristen für die Promotionsstipendien sind jeweils der 15. Mai und 15. November.

Setzen Sie sich bitte bei Fragen zur Antragseinreichung mit Johanna Klingbeil in Verbindung.

Ausschreibung der neuen Gruppe in der Medizin SelmaMeyerMED+! Bewerbungsfrist: 05.10.22

SelmaMeyerMED+ als gemeinsames Projekt der Medizinischen Fakultät und der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten dient der gezielten Karriereplanung engagierter Ärztinnen in Facharztausbildung und promovierter Naturwissenschaftlerinnen, die im Bereich Medizin an der HHU und UKD tätig sind. Mentoring unterstützt sie dabei, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu optimieren und diese systematisch in ihre Berufs- und Lebensplanung einzubinden.

Eine Bewerbung möchten wir Ihnen sehr empfehlen.

Weitere Informationen. Bewerbungsfrist: 05.10.22

Angesichts der Krisensituation vergibt die HHU zur Unterstützung ukrainischer Doktorand*innen, Postdocs und Professor*innen, die ein gastgebendes Institut an der HHU haben 12 Forschungsstipendien. Die Stipendien werden für 6 Monate vergeben und können jederzeit beantragt werden.

Ukrainische Wissenschaftler*innen, die bisher kein gastgebendes Institut an der HHU haben können uns gerne direkt per E-mail kontaktieren.
Wir werden Sie gerne bei der Suche nach einem gastgebenden Institut unterstützen. Die Stipendien werden für 6 Monate vergeben und können jederzeit beantragt werden.

Weitere Informationen:

Nachwuchswissenschaftler*innen

Promovierte Nachwuchswissenschaftler*innen können Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Mit diesem Instrument werden gezielt Erstantragsteller*innen angesprochen, die bereits durch Publikationen (mindestens zwei Erst- oder Letztautorenschaften) belegte wissenschaftliche Erfahrungen gesammelt, aber bisher noch keine umfangreichen eigenen projektgebundenen kompetitiven Drittmittel (max. 10.000,- Euro) eingeworben haben.  Ziel der Förderung ist die Entwicklung eines eigenständigen Forschungsprofils und die Qualifikation für eine spätere erfolgreiche extramurale Einwerbung kompetitiver Drittmittel (z.B. DFG, BMBF, etc.) als verantwortliche Projektleiter*in. 

Die Medizinische Fakultät vergibt zur Durchführung einer experimentellen Promotionsarbeit zweimal pro Jahr Stipendien für Studierende im Fach Medizin für einen Zeitraum von 6 Monaten. Ziel der Förderung ist es, ausreichend Freiraum für die medizinische Promotion zu schaffen und damit qualitativ hochwertige Forschungsprojekte zu ermöglichen. 
Anträge können jeweils bis zum einschließlich 15.05. bzw. 15.11. eines Jahres online eingereicht werden. Link zur Antragstellung

Die Bewerber, die alle formalen Kriterien erfüllen, werden zur Präsentation eingeladen um das Promotionsvorhaben kurz vorzustellen. Den Termin der Sitzung des Auswahlgremiums entnehmen Sie bitte dem Kalender.

Es gelten die verbindlichen Rahmenbedingungen der Zentralen Universitätsförderung der HHU und die Richtlinien der Forschungskommission.

Kooperationsprojekte

Promovierte Wissenschaftler*innen können Fördermittel für wissenschaftliche Kooperationsprojekte beantragen. Für die Vernetzungsförderung ist eine gemeinsame Antragstellung durch mindestens zwei Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Einrichtungen erforderlich.

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt Kooperationen von Wissenschaftler*innen aus  unterschiedlichen Kliniken/Instituten der Medizinischen Fakultät, aus einer Klinik/einem Institut der Medizinischen Fakultät zusammen mit Wissenschaftler*innen einer anderen Fakultät der HHU oder einer verbundenen Einrichtung (DDZ, FZ Jülich, IUF, LVR-Klinikum Düsseldorf) gefördert.

Es können Fördermittel beantragt werden, mit denen der Aufbau oder die Weiterentwicklung lokaler Verbundprojekte (Sonderforschungsbereich, Forschungsgruppe, Graduiertenkolleg, etc.) in einem der prioritären Forschungsbereiche oder an den Schnittstellen mehrerer dieser Bereiche gezielt unterstützt werden sollen. Dazu ist ein Konzept oder ein bereits bewilligter Vorantrag für den Verbund vorzulegen, in dem die wissenschaftliche Projektidee, die Struktur des Verbundes und die weitere Strategie bis zu einer Vor- oder Vollantragstellung dargestellt werden. Dabei soll auf die strategische Bedeutung der beantragten internen Förderung für die Fakultät und für eine nachfolgende externe Antragstellung eingegangen werden.

Klinische Forschung: Clinician Scientist Programm

Stufe 1 - Rotationsstelle - Junior Clinician Scientist

Mit dem Programm sollen gezielt Ärztinnen und Ärzte angesprochen werden, die noch am Anfang ihrer klinischen Karriere stehen und die eine wissenschaftliche Laufbahn in der Universitätsmedizin anstreben. 

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können zu Beginn ihrer Facharztweiterbildung, in der Regel vor Ablauf des 3. Weiterbildungsjahrs, in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung die Förderung einer Rotationsstelle zur Wahrnehmung von wissenschaftlichen Projekten beantragen. (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden).  

Stufe 2 – Senior Clinician Scientist

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt forschende Ärztinnen und Ärzte mit klinischer Tätigkeit angesprochen, die bereits wissenschaftliche Erfahrungen gesammelt haben, die durch verantwortliche wissenschaftliche Publikationen (Erst- oder Letztautorenschaften) belegt sind.  

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können in der Regel ab dem 4. Jahr der Facharztausbildung in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Gefördert wird eine Freistellung von Aufgaben in der Krankenversorgung für bis zu 50% der Arbeitszeit für bis zu 3 Jahre aus Fakultätsmitteln.  Dabei muss im Laufe eines Jahres die Arbeitszeit in der Krankenversorgung die in der Forschung überwiegen.  (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden).

Stufe 3 – Advanced Clinician Scientist

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt forschende Fachärztinnen und Fachärzte mit klinischer Tätigkeit angesprochen, die wissenschaftlich ausgewiesen sind und zum  Zeitpunkt der Antragstellung über eigene kompetitive Drittmittel verfügen. Die Habilitation darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. 

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können nach Abschluss der fachärztlichen Weiterbildung in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung für bis zu 3 Jahre Fördermittel zur Freistellung von Aufgaben in der Krankenversorgung und zur Wahrnehmung von Forschungsaufgaben für bis zu 30 % ihrer Arbeitszeit beantragen. Die Forschungszeit ist dabei flexibel und kann blockweise oder verteilt auf die Wochenarbeitszeit genommen werden. (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden.)

Die 9. Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein hat am 10. März 2018 beschlossen, dass Forschungszeiten im Rahmen von durchgeführten „Clinician-Scientist“-Programmen (CSP) grundsätzlich auf die Weiterbildung angerechnet werden können. Falls die Teilnahme an einem solchen Programm als Weiterbildungszeit anerkannt werden soll, bitten wir Sie, die Art der Tätigkeit und den Umfang der Anrechnungsfähigkeit vor Beginn mit der Ärztekammer Nordrhein abzustimmen.

Medical Scientist

Senior Medical Scientist

Promovierte Wissenschaftler*innen können Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Mit diesem Förderinstrument werden gezielt Antragsteller*innen angesprochen, die bereits durch Publikationen belegte wissenschaftliche Erfahrungen gesammelt und auch bereits selbstständig eigene kompetitive Drittmittel eingeworben haben. Die Projektreife muss erkennbar soweit fortgeschritten sein, so dass ein externer Förderantrag innerhalb der 2-jährigen Förderphase gestellt werden kann. Ziel der Förderung ist die Weiterentwicklung eines eigenständigen Forschungsprofils und ggfs. die Überbrückung der eigenen Stellenfinanzierung bis zur Qualifikation für eine weitere erfolgreiche extramurale Einwerbung kompetitiver Drittmittel (z.B. DFG, BMBF, etc.) als verantwortliche*r Projektleiter*in oder Nachwuchsgruppenleiter*in (z.B. Emmy Noether, Max-Eder-Programm, etc.).

Advanced Medical Scientist

Dieses Förderinstrument richtet sich an etablierte, exzellente Wissenschaftler*innen in der Medizin mit eigenem Forschungsprofil, die beabsichtigen, eine herausragende Einzelförderung (z.B. Heisenbergprofessur, ERC-Förderung, etc.) oder in koordinativer Funktion eine Verbundprojektförderung einzuwerben. Im Antrag ist auf das Ziel des avisierten externen Förderinstrumentes einzugehen.  Die Antragsgliederungsvorlage weicht von den anderen Förderinstrumenten ab.

Für neue Mitglieder an der Medizinischen Fakultät der HHU

Neu an die Fakultät gekommene Wissenschaftler/innen, oder Wissenschaftler/innen z.B. nach Elternzeit, können Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Ziel der Förderung ist es, die Kontinuität der wissenschaftlichen Arbeiten sicherzustellen und eine spätere Integration in die Forschungsschwerpunkte, Förder- und Entwicklungsbereiche der Medizinischen Fakultät zu erleichtern. Bei der Antragstellung ist explizit darauf einzugehen, wie sich das Projekt in die Forschungsschwerpunkte, Förder- und Entwicklungsbereiche eingliedert und welche Strategien die Antragstellerin/der Antragsteller bei der auf das Projekt aufbauenden Einwerbung externer Drittmittel verfolgen wird. Diese Mittel sind kein Gegenstand von Berufungsvereinbarungen. Dieses Förderinstrument kann nur einmal beantragt werden.

Antragsberechtigt:
Promovierte Wissenschaftler/innen mit publizierten Vorarbeiten und erfolgreicher Drittmitteleinwerbung, die innerhalb der letzten 24 Monate neu an die Fakultät gekommen sind oder die z.B. nach Elternzeit (≥ 12 Monate Abwesenheit) ihre wissenschaftliche Arbeit wiederaufnehmen.

Promovierte Wissenschaftler/innen, die noch nicht Angehörige der Medizinischen Fakultät sind und die erfolgreich eine Förderung für eine eigene Nachwuchsgruppe eingeworben haben (z.B. Emmy-Nöther Programm, Max-Eder-Programm), können einen zusätzlichen 7 Bonus von 80.000,- € beantragen, wenn die Nachwuchsgruppe an der Medizinischen Fakultät etabliert wird und die Mittel dort administriert werden.

Bitte reichen Sie ihre Anträge nach Richtlinie V per Email unter  ein.

Allgemeine Informationen

Alle geförderten Antragsteller*innen erstatten der Forschungskommission innerhalb von 6 Monaten nach Beendigung der Förderung einen schriftlichen Abschlussbericht entsprechend den Vorgaben der Forschungskommission (siehe Vordruck). Wissenschaftler*innen, von denen nach Beendigung des Projekts noch kein Abschlussbericht vorliegt, sind von einer erneuten Antragstellung bei der Forschungskommission ausgeschlossen. Der Bericht umfasst die Publikationen zum Thema (auch eingereichte Manuskripte) und einen kurzen Sachstandsbericht, ggf. unter Hinweis auf eingeworbene (inkl. Bewilligungsbescheid) oder beantragte (Eingangsbescheid) externe Drittmittel mit einem eindeutigen Bezug zum Gegenstand des Projektes der Forschungskommission.Bei Publikationen, die in diesem Programm unterstützt wurden, ist auf die Förderung durch die Forschungskommission zu verweisen. Die Forschungskommission kann darüber hinaus zu einem Kolloquium auffordern und weitere Verfahren zur Qualitätssicherung durchführen.

Verantwortlichkeit: