Zum Inhalt springenZur Suche springen

Förderlinien der Forschungskommission

Die Medizinische Fakultät stellt einen Teil des Landeszuschusses für Forschung und Lehre gezielt zur Förderung der fakultätseigenen Forschung bereit. Die Forschungskommission der Medizinischen Fakultät verfolgt das Ziel, hochwertige und international kompetitive Forschungsprojekte zu fördern. Sie hat die Aufgabe diesen Prozess über die Vergabe der Fördermittel zu steuern. Sie entscheidet nach den vom Fachbereichsrat der Medizinischen Fakultät beschlossenen Richtlinien über die Förderungswürdigkeit beantragter Projekte.

Es gibt derzeit technische Probleme mit dem Submissions-Tool.

Das bedeutet: Sie können NICHT zwischenspeichern und Sie bekommen KEINE automatische Bestätigung am Ende des Vorgangs. Nachdem Sie submit gedrückt haben kommt eine Fehlermeldung, die Sie bitte nicht verunsichern sollte, denn trotzdem wurde Ihr Antrag eingereicht.

Trotzdem: Bitte schreiben Sie eine E-Mail an forschungskommission@hhu.de mit dem Vermerk, dass Sie einen Antrag eingereicht haben. Sie erhalten zu Ihrer Sicherheit eine Bestätigung sowie eine Übersicht der eingereichten Angaben und Unterlagen. Es gelten Anträge als fristgerecht eingereicht, wenn die Unterlagen bis einschließlich 1. April Mitternacht eingereicht wurden.

Rechts auf der Seite finden Sie die Links zur Antragstellung Online Portal (blauer Kasten).

Nachwuchswissenschaftler*innen

a.    Nachwuchsförderung
Promovierte Nachwuchswissenschaftler*innen können Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Mit diesem Instrument werden gezielt Erstantragsteller angesprochen, die bereits durch Publikationen (mindestens zwei Erst- oder Letztautorenschaften) belegte wissenschaftliche Erfahrungen gesammelt, aber bisher noch keine umfangreichen eigenen projektgebundenen kompetitiven Drittmittel (max. 10.000,- Euro) eingeworben haben.  Ziel der Förderung ist die Entwicklung eines eigenständigen Forschungsprofils und die Qualifikation für eine spätere erfolgreiche extramurale Einwerbung kompetitiver Drittmittel (z.B. DFG, BMBF, etc.) als verantwortliche Projektleiter*in. 

Für die Antragsform der Förderlinien Nachwuchs-, Integrations- sowie der Vernetzungsförderung gelten die Richtlinen der Forschungskommission (FoKo) und die jeweils aktuellen Kriterien entsprechend der DFG-Anträge für Einzelförderung/Sachbeihilfe.
Die Anträge sind in englischer Sprache in einem Formblatt (maximal 20 Seiten) zu stellen, das über die Homepage der FoKo abgerufen werden kann. Alle Anlagen müssen vor dem Einreichen in das Online-Portal als PDF (komprimieren Sie Bilder in Word so niedrig wie möglich) und gut lesbar (auch Ausrichtung) abgespeichert werden. 
(Stand 11. Mai 2020)

Die Medizinische Fakultät vergibt zur Durchführung einer experimentellen Promotionsarbeit zweimal pro Jahr Stipendien für Studierende im Fach Medizin für einen Zeitraum von 6 Monaten. Ziel der Förderung ist es, ausreichend Freiraum für die medizinische Promotion zu schaffen und damit qualitativ hochwertige Forschungsprojekte zu ermöglichen. 
Anträge können jeweils bis zum 15.05. oder 15.11. eines Jahres online eingereicht werden.

Änderungen des Senats vom Juli 2014: Änderungsordnung von 07/2014

Zweite Änderung des Senats vom September 2019:  Änderungsordnung von 09/2019.

Weitere Anforderungen finden Sie in dem Merkblatt zur Stipendienvergabe.

Kooperationsprojekte

Promovierte Wissenschaftler*innen können Fördermittel für wissenschaftliche Kooperationsprojekte beantragen. Für die Vernetzungsförderung ist eine gemeinsame Antragstellung durch mindestens zwei Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Einrichtungen erforderlich.

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt Kooperationen von Wissenschaftler*innen aus  unterschiedlichen Kliniken/Instituten der Medizinischen Fakultät, aus einer Klinik/einem Institut der Medizinischen Fakultät zusammen mit Wissenschaftler*innen einer anderen Fakultät der HHU oder einer verbundenen Einrichtung (DDZ, FZ Jülich, IUF, LVR-Klinikum Düsseldorf) gefördert.

Klinische Forschung: Clinician Scientist Programm

Stufe 1 - Rotationsstelle - Junior Clinician Scientist

Mit dem Programm sollen gezielt Ärztinnen und Ärzte angesprochen werden, die noch am Anfang ihrer klinischen Karriere stehen und die eine wissenschaftliche Laufbahn in der Universitätsmedizin anstreben. 

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können zu Beginn ihrer Facharztweiterbildung, in der Regel vor Ablauf des 3. Weiterbildungsjahrs, in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung die Förderung einer Rotationsstelle zur Wahrnehmung von wissenschaftlichen Projekten beantragen. (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden).  

Stufe 2 – Senior Clinician Scientist

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt forschende Ärztinnen und Ärzte mit klinischer Tätigkeit angesprochen, die bereits wissenschaftliche Erfahrungen gesammelt haben, die durch verantwortliche wissenschaftliche Publikationen (Erst- oder Letztautorenschaften) belegt sind.  

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können in der Regel ab dem 4. Jahr der Facharztausbildung in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Gefördert wird eine Freistellung von Aufgaben in der Krankenversorgung für bis zu 50% der Arbeitszeit für bis zu 3 Jahre aus Fakultätsmitteln.  Dabei muss im Laufe eines Jahres die Arbeitszeit in der Krankenversorgung die in der Forschung überwiegen.  (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden).

Stufe 3 – Advanced Clinician Scientist

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt forschende Fachärztinnen und Fachärzte mit klinischer Tätigkeit angesprochen, die wissenschaftlich ausgewiesen sind und zum  Zeitpunkt der Antragstellung über eigene kompetitive Drittmittel verfügen. Die Habilitation darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. 

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können nach Abschluss der fachärztlichen Weiterbildung in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung für bis zu 3 Jahre Fördermittel zur Freistellung von Aufgaben in der Krankenversorgung und zur Wahrnehmung von Forschungsaufgaben für bis zu 30 % ihrer Arbeitszeit beantragen. Die Forschungszeit ist dabei flexibel und kann blockweise oder verteilt auf die Wochenarbeitszeit genommen werden. (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden.)

Für die Antragsform der Förderlinien im Clinician Scientist Programm gelten die Informationen in den Richtlinien. Die Anträge für Stufe CS 1 und 2 sind in englischer Sprache in einem Formblatt zu stellen. Die Anträge für CS Stufe 3 können direkt über das Online-Portal eingetragen werden.

Online Portal:

Es werden nur Anträge weiterverfolgt, in denen die formalen und inhaltlichen Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchführung des Projekts erfüllt sind.

Die Antragstellung erfolgt elektronisch und ausschließlich über das Online Portal:

Stufe 1 - Junior Clinician Scientist

Stufe 2 - Senior Clinician Scientist

Stufe 3 - Advanced Clinician Scientist

Für neue Mitglieder an der Medizinischen Fakultät der HHU

Neu an die Fakultät gekommene Wissenschaftler/innen, oder Wissenschaftler/innen z..B. nach Elternzeit, können Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Ziel der Förderung ist es, die Kontinuität der wissenschaftlichen Arbeiten sicherzustellen und eine spätere Integration in die Forschungsschwerpunkte, Förder- und Entwicklungsbereiche der Medizinischen Fakultät zu erleichtern. Bei der Antragstellung ist explizit darauf einzugehen, wie sich das Projekt in die Forschungsschwerpunkte, Förder- und Entwicklungsbereiche eingliedert und welche Strategien die Antragstellerin/der Antragsteller bei der auf das Projekt aufbauenden Einwerbung externer Drittmittel verfolgen wird. Diese Mittel sind kein Gegenstand von Berufungsvereinbarungen. Dieses Förderinstrument kann nur einmal beantragt werden.

Antragsberechtigt:
Promovierte Wissenschaftler/innen mit publizierten Vorarbeiten und erfolgreicher Drittmitteleinwerbung, die innerhalb der letzten 24 Monate neu an die Fakultät gekommen sind oder die z.B. nach Elternzeit (≥ 12 Monate Abwesenheit) ihre wissenschaftliche Arbeit wiederaufnehmen.


Fördervolumen:
pro Jahr (siehe auch Finanzierungsarten). Die geplante Verausgabung für Personal- und
Sachmittel muss im Antrag begründet werden. Doktorandenstellen müssen entsprechend
den Empfehlungen der DFG vergütet werden. Für Naturwissenschaftler/innen im Bereich
der Biomedizin ist z.B. eine Vergütung von E13 65% vorgesehen. Es kann nicht die eigene
Stelle beantragt werden. Weitere Informationen: Finanzierungsarten.

Promovierte Wissenschaftler/innen, die noch nicht Angehörige der Medizinischen Fakultät sind und die erfolgreich eine Förderung für eine eigene Nachwuchsgruppe eingeworben haben (z.B. Emmy-Nöther Programm, Max-Eder-Programm), können einen zusätzlichen 7 Bonus von 80.000,- € beantragen, wenn die Nachwuchsgruppe an der Medizinischen Fakultät etabliert wird und die Mittel dort administriert werden.

Bitte reichen Sie ihre Anträge nach Richtlinie V per Email unter  ein.

Allgemeine Informationen

Verantwortlichkeit: