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Junge Forscher im Labor

Interne Forschungsförderung

Die Medizinischen Fakultät verfolgt mit der Einrichtung der Forschungskommission das Ziel, hochwertige und international kompetitive Forschungsprojekte und neue Initiativen zu fördern, um das Forschungsprofil der Fakultät zu schärfen und ihre nationale und internationale  Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Die Förderinstrumente dienen als Brücke zum Drittmittelantrag und Kooperationsprojekte und klinische Forschung sollen gefördert werden. Im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens wird die Forschungskommission unter der Federführung des Prodekans für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs , Herrn Prof. Dr. Guido Reifenberger, die Mittel vergeben.

Anmeldefristen: 01. April und 01. Oktober (24.00 Uhr) eines jeden Jahres
Setzen Sie sich bitte bei Fragen zur Antragseinreichung mit Frau Johanna Klingbeil in Verbindung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Nachwuchswissenschaftler*innen

Promovierte Nachwuchswissenschaftler*innen können Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Mit diesem Instrument werden gezielt Erstantragsteller angesprochen, die bereits durch Publikationen (mindestens zwei Erst- oder Letztautorenschaften) belegte wissenschaftliche Erfahrungen gesammelt, aber bisher noch keine umfangreichen eigenen projektgebundenen kompetitiven Drittmittel (max. 10.000,- Euro) eingeworben haben.  Ziel der Förderung ist die Entwicklung eines eigenständigen Forschungsprofils und die Qualifikation für eine spätere erfolgreiche extramurale Einwerbung kompetitiver Drittmittel (z.B. DFG, BMBF, etc.) als verantwortliche Projektleiter*in. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Richtlinien.

Die Medizinische Fakultät vergibt zur Durchführung einer experimentellen Promotionsarbeit zweimal pro Jahr Stipendien für Studierende im Fach Medizin für einen Zeitraum von 6 Monaten. Ziel der Förderung ist es, ausreichend Freiraum für die medizinische Promotion zu schaffen und damit qualitativ hochwertige Forschungsprojekte zu ermöglichen. 
Anträge können jeweils bis zum (einschließlich!) 15.05. oder (einschließlich!) 15.11. eines Jahres online eingereicht werden.

Die Bewerber, die alle formalen Kriterien erfüllen, werden zur Präsentation eingeladen.

Termine der Sitzung des Auswahlgremiums entnehmen Sie bitte dem Kalender.
Die Bewerber, die alle formalen Kriterien erfüllen, werden zu dieser Präsentation eingeladen um das Promotionsvorhaben kurz vorzustellen.

Es gelten die Rahmenbedingungen der Zentralen Universitätsförderung der HHU neben den Richtlinien der Forschungskommission.

Kooperationsprojekte

Promovierte Wissenschaftler*innen können Fördermittel für wissenschaftliche Kooperationsprojekte beantragen. Für die Vernetzungsförderung ist eine gemeinsame Antragstellung durch mindestens zwei Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Einrichtungen erforderlich.

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt Kooperationen von Wissenschaftler*innen aus  unterschiedlichen Kliniken/Instituten der Medizinischen Fakultät, aus einer Klinik/einem Institut der Medizinischen Fakultät zusammen mit Wissenschaftler*innen einer anderen Fakultät der HHU oder einer verbundenen Einrichtung (DDZ, FZ Jülich, IUF, LVR-Klinikum Düsseldorf) gefördert.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Richtlinien.

Es können Fördermittel beantragt werden, mit denen der Aufbau oder die Weiterentwicklung lokaler Verbundprojekte (Sonderforschungsbereich, Forschungsgruppe, Graduiertenkolleg, etc.) in einem der prioritären Forschungsbereiche oder an den Schnittstellen mehrerer dieser Bereiche gezielt unterstützt werden sollen. Dazu ist ein Konzept oder ein bereits bewilligter Vorantrag für den Verbund vorzulegen, in dem die wissenschaftliche Projektidee, die Struktur des Verbundes und die weitere Strategie bis zu einer Vor- oder Vollantragstellung dargestellt werden. Dabei soll auf die strategische Bedeutung der beantragten internen Förderung für die Fakultät und für eine nachfolgende externe Antragstellung eingegangen werden.

Klinische Forschung: Clinician Scientist Programm

Stufe 1 - Rotationsstelle - Junior Clinician Scientist

Mit dem Programm sollen gezielt Ärztinnen und Ärzte angesprochen werden, die noch am Anfang ihrer klinischen Karriere stehen und die eine wissenschaftliche Laufbahn in der Universitätsmedizin anstreben. 

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können zu Beginn ihrer Facharztweiterbildung, in der Regel vor Ablauf des 3. Weiterbildungsjahrs, in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung die Förderung einer Rotationsstelle zur Wahrnehmung von wissenschaftlichen Projekten beantragen. (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden).  

Stufe 2 – Senior Clinician Scientist

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt forschende Ärztinnen und Ärzte mit klinischer Tätigkeit angesprochen, die bereits wissenschaftliche Erfahrungen gesammelt haben, die durch verantwortliche wissenschaftliche Publikationen (Erst- oder Letztautorenschaften) belegt sind.  

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können in der Regel ab dem 4. Jahr der Facharztausbildung in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Gefördert wird eine Freistellung von Aufgaben in der Krankenversorgung für bis zu 50% der Arbeitszeit für bis zu 3 Jahre aus Fakultätsmitteln.  Dabei muss im Laufe eines Jahres die Arbeitszeit in der Krankenversorgung die in der Forschung überwiegen.  (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden).

Stufe 3 – Advanced Clinician Scientist

Mit diesem Förderinstrument werden gezielt forschende Fachärztinnen und Fachärzte mit klinischer Tätigkeit angesprochen, die wissenschaftlich ausgewiesen sind und zum  Zeitpunkt der Antragstellung über eigene kompetitive Drittmittel verfügen. Die Habilitation darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. 

Promovierte Ärztinnen und Ärzte können nach Abschluss der fachärztlichen Weiterbildung in einem klinischen Fach mit mittelbarer oder unmittelbarer Krankenversorgung für bis zu 3 Jahre Fördermittel zur Freistellung von Aufgaben in der Krankenversorgung und zur Wahrnehmung von Forschungsaufgaben für bis zu 30 % ihrer Arbeitszeit beantragen. Die Forschungszeit ist dabei flexibel und kann blockweise oder verteilt auf die Wochenarbeitszeit genommen werden. (Anträge aus der Zahnmedizin können nicht im Clinician Scientist Programm gefördert werden.)

Für neue Mitglieder an der Medizinischen Fakultät der HHU

Neu an die Fakultät gekommene Wissenschaftler/innen, oder Wissenschaftler/innen z.B. nach Elternzeit, können Fördermittel für wissenschaftliche Projekte beantragen. Ziel der Förderung ist es, die Kontinuität der wissenschaftlichen Arbeiten sicherzustellen und eine spätere Integration in die Forschungsschwerpunkte, Förder- und Entwicklungsbereiche der Medizinischen Fakultät zu erleichtern. Bei der Antragstellung ist explizit darauf einzugehen, wie sich das Projekt in die Forschungsschwerpunkte, Förder- und Entwicklungsbereiche eingliedert und welche Strategien die Antragstellerin/der Antragsteller bei der auf das Projekt aufbauenden Einwerbung externer Drittmittel verfolgen wird. Diese Mittel sind kein Gegenstand von Berufungsvereinbarungen. Dieses Förderinstrument kann nur einmal beantragt werden.

Antragsberechtigt:
Promovierte Wissenschaftler/innen mit publizierten Vorarbeiten und erfolgreicher Drittmitteleinwerbung, die innerhalb der letzten 24 Monate neu an die Fakultät gekommen sind oder die z.B. nach Elternzeit (≥ 12 Monate Abwesenheit) ihre wissenschaftliche Arbeit wiederaufnehmen.

Promovierte Wissenschaftler/innen, die noch nicht Angehörige der Medizinischen Fakultät sind und die erfolgreich eine Förderung für eine eigene Nachwuchsgruppe eingeworben haben (z.B. Emmy-Nöther Programm, Max-Eder-Programm), können einen zusätzlichen 7 Bonus von 80.000,- € beantragen, wenn die Nachwuchsgruppe an der Medizinischen Fakultät etabliert wird und die Mittel dort administriert werden.

Bitte reichen Sie ihre Anträge nach Richtlinie V per Email unter  ein.

Verantwortlichkeit: