Trainings- und Simulationszentrum
Im Trainings- und Simulationszentrum steht die praxisnahe Vorbereitung auf den klinischen Alltag im Mittelpunkt. Von Beginn des Studiums an erwerben Studierende zentrale praktische Fertigkeiten, trainieren realitätsnahe Behandlungssituationen und lernen die Zusammenarbeit im interprofessionellen Team.
Trainingszentrum und Simulationszentrum ergänzen sich dabei zu einer modernen, praxisorientierten Lernumgebung, die eng mit den theoretischen Studieninhalten verzahnt ist.
Trainingszentrum
Im Trainingszentrum erwerben Medizinstudierende und Auszubildende aus Gesundheitsberufen zentrale praktische Fähigkeiten für den klinischen Alltag in einer geschützten und strukturierten Lernumgebung. Es setzt damit ein klares Zeichen für eine innovative, kompetenzorientierte medizinische Ausbildung.
Im Düsseldorfer Curriculum Medizin steht neben der Vermittlung von Wissen und professionellen Haltungen insbesondere die Ausbildung praktischer Fertigkeiten im Fokus. Das Trainingszentrum ergänzt das Kerncurriculum gezielt durch umfangreiche Praxisangebote: Bereits vor den ersten klinischen Einsätzen können Studierende grundlegende und weiterführende Fertigkeiten trainieren und so einen sicheren Einstieg in Famulatur, Praktisches Jahr und den späteren Berufsalltag entwickeln.
In modern ausgestatteten Räumlichkeiten werden sowohl klinisch-praktische Fertigkeiten als auch kommunikative Kompetenzen geschult. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei das strukturierte Kommunikationstraining im Rahmen von CoMeD (Communication in Medical Education) ein, in dem Studierende ärztliche Gesprächsführung praxisnah und mit Feedback erlernen. Ergänzend bietet das Trainingszentrum etablierte Formate wie die Famulaturreifekurse, die gezielt auf erste klinische Einsätze vorbereiten, sowie ein breites Spektrum an freien Kursen und klinisch-praktischen Wahlfächern.
Neben curricularen Lehrveranstaltungen stehen vielfältige Möglichkeiten zum freien Üben sowie freiwillige Zusatzangebote in einer tutor:innenbegleiteten Lernatmosphäre zur Verfügung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Peer-to-Peer-Teaching: Als Tutor:innen gestalten Studierende Kurse aktiv mit. Dieses Lernen auf Augenhöhe schafft eine offene und geschützte Lernumgebung, in der Fragen, Austausch und praktisches Ausprobieren gezielt gefördert werden.
Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die Interprofessionalität. In enger Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen – insbesondere der Pflege und der Physiotherapie – werden gemeinsame Lehr- und Lernformate entwickelt, etwa im interprofessionellen Skillstraining oder in Wahlfächern. Diese fördern das Verständnis der Lernenden unterschiedlicher Professionen, stärken die Teamkommunikation und bereiten gezielt auf die Zusammenarbeit im klinischen Alltag vor.
Eine Übersicht aller Angebote des Trainingszentrums finden Sie auf dieser Webseite.
Simulationszentrum
Das Simulationszentrum ergänzt das Trainingszentrum um eine hochrealistische Lehr- und Lernumgebung. In modern ausgestatteten Simulationsräumen werden komplexe klinische Situationen nachgestellt, sodass Studierende bereits während ihrer Ausbildung auf die Anforderungen des klinischen Alltags vorbereitet werden.
Als interprofessioneller Lernort bringt das Simulationszentrum verschiedene Berufsgruppen und Disziplinen zusammen. Gemeinsame Lehrformate fördern das Verständnis für unterschiedliche Rollen, stärken strukturierte Kommunikation und trainieren sichere Teamarbeit im stationären Setting. So steht beispielsweise ein vollständig ausgestattetes Patient:innenzimmer zur Verfügung, in dem realitätsnahe Simulationen und interprofessionelle Übergaben geübt werden können.
In der Simulationsarena mit moderner Audio- und Videotechnik werden Szenarien durchgeführt, beobachtet und anschließend gemeinsam reflektiert. Innovative Lehrformate ermöglichen dabei besonders eindrückliche Lernerfahrungen – beispielsweise durch Alterssimulationen oder komplexe Notfallszenarien.
Mit modernen Simulatoren, wie etwa einem High-Fidelity-Geburtssimulator, können auch seltene oder besonders anspruchsvolle klinische Situationen realitätsnah trainiert werden.