Circa jede vierte Frau vor den Wechseljahren ist von Endometriose betroffen. Rund ein Drittel davon leidet unter deutlichen Beschwerden: starke Regelschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Unfruchtbarkeit. Bis zur Diagnose vergehen oft Jahre. Nicht nur, aber auch, weil das Symptombild sehr vielfältig ist.
Wie Wissenschaft und digitale Innovationen dazu beitragen können, die Endometriose sichtbarer und besser behandelbar machen können – das diskutieren Expert:innen aus Forschung und Health Tech anlässlich des 16. Forum Gender in der Medizin am 6. Mai 2026, 19 – 21 Uhr, im Haus der Universität.
Die Gleichstellungsbeauftragten der Medizinischen Fakultät der HHU laden herzlich zu der Veranstaltung ein.
Programm:
Grußwort:
Prof. Dr. mult. Andrea Icks, Prorektorin für Forschung und Tranfer, HHU
Vorträge:
- „Endometriose, das Chamäleon in der Gynäkologie“
Prof. Dr. Tanja Fehm, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Düsseldorf - „Datenbasierte Wege aus der Versorgungslücke: Digitale Innovationen bei Endometriose“
Beatrice Aretz, Geschäftsführerin eines Health-Tech-Unternehmens, Forscherin im Bereich Künstliche Intelligenz in der Medizin mit Schwerpunkt Frauengesundheit
Moderation:
Aylin Çerik, Jugendredaktion Salon5, CORRECTIV
Im Anschluss wird zu einem Austausch bei Snacks und Getränken eingeladen. Die Ärztekammer Nordrhein hat 2 Fortbildungspunkte für die Teilnahme vor Ort bewilligt.
Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen der Bürgeruniversität der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.