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Gemeinsame Studie mit der Landeshauptstadt Düsseldorf
Projekt-Auftakt „Social Prescribing“

Mit dem Projekt „Social Prescribing“ startet in Düsseldorf ein innovativer Ansatz zur Gesundheitsförderung, der medizinische Versorgung, soziale Infrastruktur und kommunale Angebote systematisch miteinander verbindet. Ziel ist es, Menschen mit gesundheitsbezogenen sozialen Bedarfen frühzeitig zu erreichen und Ihnen den Zugang zu passenden Unterstützungsangeboten zu erleichtern. Die wissenschaftliche Begleitung übernehmen Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und dem Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) in Kooperation mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Portraitfoto Dr. Adrienne Alayli Zoom

Dr. Adrienne Alayli übernimmt die wissenschaftliche Leitung des Projekts.

Seitens der HHU und dem UKD wird das Projekt durch den Fachbereich Versorgungsforschung der Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie wissenschaftlich begleitet. Die Leitung übernimmt Dr. Adrienne Alayli. 

Im Rahmen des Projekts werden Ärztinnen und Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten im Rahmen von Routineterminen Bedarfe identifizieren und das „soziale Präventionsrezept“ ausstellen, das Kern des Projekts ist. Dieses vermittelt die Betroffenen an speziell geschulte Fachkräfte in wohnortnahen sozialen Einrichtungen. Sie sollen die gesundheitliche Kompetenz stärken und dabei unterstützen, passende Angebote aus dem kommunalen Netzwerk zu finden und wahrzunehmen – von Sportangeboten bis hin zu sozialen und kulturellen Treffpunkten.

Gemeinsam mit Ihrem Team, an dem außerdem Maren Gall, Lena Rasch und Maike Kohl (alle Fachbereich Versorgungsforschung der Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie) beteiligt sind, wird Dr. Alayli während des Projekts die systematische Entwicklung des neuen präventiven Versorgungsmodells leiten. Hierzu werden internationale Ansätze an lokale Angebotsstrukturen angepasst und weiterentwickelt. Dabei kommen neue Erhebungsinstrumente sowie digitale Tools zum Einsatz, die partizipativ mit den am Projekt beteiligten Praxen, Fachkräften und Bürgern entwickelt werden. 

Ziel des Projekts ist es, die Verbindung zwischen medizinischer Versorgung und gesundheitsförderlicher sozialer Infrastruktur zu stärken, indem bestehende Einrichtungen und präventive Angebote in den Lebenswelten aktiv in die Vermittlung eingebunden werden. Dazu soll ein niedrigschwelliger Zugang zu passender Angeboten, die Stärkung von Gesundheitskompetenzen und sozialer Teilhabe, der Abbau von Zugangsbarrieren und die Vernetzung bestehender Strukturen verbessert werden.

Neben der HHU ist außerdem die Charité – Universitätsmedizin Berlin (Leitung: Prof. Freia De Bock) für die begleitende Evaluation beteiligt. 

Mehr dazu lesen Sie in der Originalmeldung der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Autor/in: Redaktion
Kategorie/n: Medizin, Medizinische Fakultät