Mit dem Ziel, den persönlichen Austausch und die Zusammenarbeit in der medizinischen Forschung zwischen den beiden Standorten Düsseldorf und Osaka zu fördern, wurde 2025 der Osaka-Düsseldorf Workshop ins Leben gerufen. Dieser fand vom 3.-4. März nun schon zum zweiten Mal in Düsseldorf statt. Neben der Medizinischen Fakultät und insbesondere der Klinik für Nuklearmedizin, beteiligte sich diesmal auch der Lehrstuhl für Festkörperphysik der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der HHU.
Anlässlich des Workshops besuchte eine japanische Delegation rund um Prof. Takashi Nakano (Direktor des Research Center für Nuclear Physics, Universität Osaka) die Landeshauptstadt auf Einladung von Prof. Dr. Frederik Giesel (Direktor der Klinik für Nuklearmedizin) und Prof. Dr. Thomas Heinzel (Lehrstuhlinhaber Festkörperphysik). Erweitert wurde die Runde durch den Generalkonsul Japans in Düsseldorf, Yoshitaka Tsunoda, und Prof. Dr. Masahiko Hayashi, Direktor des JSPS Bonn.
Im Zentrum des Austausches standen aktuelle Forschungsprojekte aus dem Themenspektrum Quantenwissenschaften, Radiochemie, Radioonkologie und Nuklearmedizin. Dabei war es zentral, Schnittstellen der Kernfächer zu erarbeiten, um den weiteren Kooperationsaustausch in den nächsten Jahren zu stärken und zu intensivieren.
Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge von jungen Forschenden aus Düsseldorf und Japan aus dem breiten Themenspektrum, dass die Physik, Radiologie und Nuklearmedizin bieten.
Mit der Veranstaltung wird die wissenschaftliche Kooperation zwischen den Standorten, die über alle medizinischen Fachdisziplinen hinweg besteht, weiter vertieft. Der Workshop bildet dabei eine neue Grundlage für die vertiefte Zusammenarbeit. Bereits heute bestehen regelmäßige Studierenden- und Ärzteaustauschprogramme zwischen beiden Einrichtungen. „Internationale Zusammenarbeit ist eine wichtige Säule der Wissenschaft. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit mit der Universität Osaka bereits im vergangenen Jahr vertiefen konnten. Wir möchten darauf aufbauen und zukünftig noch enger mit den Kolleginnen und Kollegen aus Osaka zusammenarbeiten“, betont Prof. Dr. Nikolaj Klöcker, Dekan der Medizinischen Fakultät. Prof. Giesel ergänzt: „Vor allem in der Nuklearmedizin können wir bereits auf einige gemeinsame Forschungsprojekte mit der Universität Osaka blicken. Diese auch persönlich diskutieren zu können und nächste Schritte abzustimmen ist eine großartige Möglichkeit für uns.“