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Sonderforschungsbereiche in Kooperation

Sonderforschungsbereich mit Beteiligung medizinischer Einrichtungen

Ausgelaufene Sonderforschungsbereiche (chronologisch)

Der SFB 991 untersuchte die Struktur von Repräsentationen in Sprache, Kognition und Wissenschaft. Sprachwissenschaftliche und philosophische Forschung wurden mit empirischen Untersuchungen aus Neurowissenschaften und Psychologie vereint. 

Sprecherin: Prof. Dr. Laura Kallmeyer, HHU
Laufzeit: von 2011 bis 2020

Website des SFB 991

Lebererkrankungen sind häufig chronisch und systemrelevant, da sie die Funktion anderer Organsysteme (z.B. Niere, Gehirn, Darm, Herz-Kreislauf-System, Blut, Hormonsystem, Immunsystem) beeinträchtigen können. Umgekehrt beeinflussen auch andere Organsysteme die Leberfunktion.

Solche Systemeinflüsse betreffen nicht nur das Ausmaß und den Verlauf der Leberschädigung, sondern auch die bei jeder Leberschädigung gleichzeitig angestoßenen Regenerationsprozesse in der Leber. Die bemerkenswerte Fähigkeit der Leber sich zu regenerieren, dient dazu, lebenswichtige Leberfunktionen aufrechtzuerhalten, und tritt nicht nur nach partieller Hepatektomie, sondern auch als Antwort auf unterschiedlichste Formen der Leberschädigung auf. 

Sprecher: Prof. Dr. Dieter Häussinger, HHU
Laufzeit: 2012 bis 2019

Zentrale Fragestellung aller Teilprojekte des SFB 590 war es, jene Vorgänge zu analysieren und zu verstehen, die zur Ausbildung der unterschiedlichen Merkmale von Zellen, wie zum Beispiel Haut-, Nerven- oder Muskelzellen, führen. Das gemeinsame Ziel aller Projekte war, einen besseren Einblick in die vielfältigen genetischen, molekularen und zellulären Grundlagen der Ausbildung Zelltypspezifischer Merkmale zu erhalten.

Diese Prozesse zur Ausbildung unterschiedlicher Zellmerkmale finden während der Entwicklung vielzelliger Organismen statt, wobei die Information über den zeitlichen und räumlichen Ablauf im genetischen Material der Zellen gespeichert ist (inhärente Prozesse). Die fertig ausgebildete (differenzierte) Zelle ist aber auch in der Lage, auf veränderte Umweltbedingungen (z. B. Licht) zu reagieren, beziehungsweise nach Verletzung oder Befall durch Parasiten so zu reagieren, dass sie überleben kann (adaptive Prozesse).

Sprecher: Prof. Dr. Peter Westhoff
Institut für Entwicklungs- und Molekularbiologie der Pflanzen
Laufzeit: 2001 bis 2012

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind das Resultat einer komplexen Interaktion zwischen genetischer Suszeptilität und einer Vielzahl von Umweltfaktoren. Sie sind im allgemeinen als multifaktorielle polygenetische Krankheitsbilder gekennzeichnet und stellen nach wie vor die Haupttodesursache in den westlichen Industrieländern dar.

Gemeinsames Ziel aller im SFB 612 zusammengeschlossenen Teilprojekte war es, molekulare Regelkreise zu erforschen und zu beeinflussen, die Grundlage für die normale und pathologisch veränderte Myokard- und Gefäßfunktion sind und zur Ausprägung eines spezifischen kardiovaskulären Phänotyps beitragen bzw. ihn wesentlich mitbestimmen.

Sprecher: Prof. Dr. med. J. Schrader,
Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie
Laufzeit: 2002 bis 2012

Altern ist eins der am wenigsten verstandenen Phänomene der menschlichen Biologie. Allgemein akzeptiert ist, dass Altern aus der Summe verschiedener Mechanismen entsteht, die die Lebensdauer biologischer Systeme (Zellen, Organe, Organismen) begrenzen und die nur zum Teil bekannt sind. Daher fehlen kausale Konzepte zur Beherrschung der medizinischen Probleme des hohen Alters. Durch Aufklärung von Alterungsmechanismen auf molekularer Ebene hat der SFB 728 zur Lösung dieses Problems beigetragen.

Sprecher: Prof. Dr. Jean Krutmann,
IUF Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung
Laufzeit: 2007 bis 2012

Gemeinsames Ziel aller am SFB 575 beteiligten Teilprojekte war es, mit Hilfe grundlagenwissenschaftlicher Methoden neue Erkenntnisse über die Funktion der normalen Leber zu erarbeiten sowie die molekularen Mechanismen zu untersuchen, die im Gefolge von Leberschädigungen zu klinisch relevanten Störungen führen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen sollte eine Grundlage zur Entwicklung neuer therapeutischer Strategien bei Leberkrankheiten geschaffen werden.

Sprecher: Univ.-Prof. Dr. Dieter Häussinger,
Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektologie
Laufzeit: 2001 bis 2011

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 663 der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Molekulare Antwort nach elektronischer Anregung" war ein Forschungsverbund der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf, des Max-Planck-Instituts für Bioanorganische Chemie in Mülheim und des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung in Mülheim. Der SFB 663 nahm im Juli 2005 seine Arbeit auf. Sprecherin war Prof. Dr. Christel M. Marian (Institut für Theoretische Chemie und Computerchemie der HHU).

Im Zentrum der Forschungsaktivitäten stehen photoinduzierte Prozesse in komplexen Systemen. Vorrangiges Ziel ist es, die durch Einwirkung von Photonen auftretenden intra- und intermolekularen Wechselwirkungen auf mikroskopischer Ebene zu verstehen und dabei vor allem die elektronischen Zwischenzustände und Reaktionswege beteiligter Moleküle zu identifizieren: zum weit reichenden Nutzen von Entwicklungen in Biochemie, Materialwissenschaft und Medizin, etwa bei der Entwicklung photostabiler Farbstoffe oder beim endogenen Sonnenschutz.

Sprecherin: Prof. Dr. Christel M. Marian,
Institut für Theoretische Chemie und Computerchemie
Laufzeit: 2005 bis 2010

Verantwortlichkeit: