Preise und Stipendien
Die Deutsche Hochschulmedizin e.V. schreibt den Preis der Deutschen Hochschulmedizin 2026 aus.
Mit dem mit 25.000 Euro dotierten Preis werden herausragende Teamleistungen in der medizinischen Grundlagenforschung sowie in der klinischen oder translationalen Forschung aus dem Bereich der Universitätsmedizin ausgezeichnet. Ziel der Auszeichnung ist es, die Forschung in der Universitätsmedizin am Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken.
Bei der Vergabe des Preises werden unter anderem folgende Kriterien berücksichtigt:
- die Leistung des Teams;
- die Fähigkeit des Teams zur standortübergreifenden Zusammenarbeit;
- die Kommunikation der Teamleistung;
- die Innovationskraft der Ergebnisse, deren Publikation nicht länger als 2 Jahre zurückliegt;
- die gesellschaftliche Tragweite der Innovation, insbesondere mit Blick auf
- die Relevanz für die Patientenversorgung und/oder
- die Translation von Ergebnissen hin zur Anwendung und/oder
- die Prävention von Erkrankungen.
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Preis der Deutschen Hochschulmedizin 2026
Das BMFZ schreibt den Ulrich-Hadding-Forschungspreis aus. Der Preis (5.000 Euro ) richtet sich an exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen im fortgeschrittenen Postdoc-Stadium vor der Habilitation, bis acht Jahre nach Promotion und vor Vollendung des 40. Lebensjahres aus den Arbeitsgruppen der BMFZ-Mitglieder.
Der überwiegende Teil der Postdoc-Forschung soll an Einrichtungen der HHU erfolgt sein. In der Regel ist der/die Bewerber:in alleinige:r Erst- oder Letztautor:in; andernfalls sind Einverständniserklärungen der Koautor:innen sowie eine Darstellung des eigenen Anteils erforderlich.
Nominierungen geeigneter Kandidat:innen durch BMFZ-Mitglieder sind bis 17. Mai 2026 per E-Mail an BMFZ@hhu.de (eine PDF mit Kurzlebenslauf, Kurzbeschreibung des Forschungsgebietes, Publikationsliste und kurzer Begründung) einzureichen.
Weitere Infos finden Sie hier: Ulrich-Hadding-Forschungspreis 2026
Die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen schreibt in Kooperation mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. erneut den Forschungspreis für Seltene Erkrankungen aus.
Der Preis wird bereits zum 19. Mal vergeben und richtet sich an Wissenschaftler:innen, die Forschungsprojekte im Bereich seltener Erkrankungen durchführen möchten. Ziel ist insbesondere die Anschubfinanzierung patientenorientierter Forschung, die einen konkreten Nutzen für Betroffene schafft.
In Deutschland leben schätzungsweise bis zu vier Millionen Menschen mit seltenen Erkrankungen, wobei insgesamt rund 8.000 verschiedene Krankheitsbilder existieren. Vor diesem Hintergrund sollen insbesondere Projekte gefördert werden, die:
• nachhaltig angelegt sind
• krankheitsübergreifend arbeiten
• zur besseren Vernetzung von Forschung beitragen
Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und unterstützt innovative Forschungsansätze im Bereich der seltenen Erkrankungen.
Die Preisverleihung findet am 23. April 2027 in Berlin statt.
Weitere Infos finden Sie auf der Homepage: Achse - Allianz Chronischer Erkrankungen
Die Christina Barz-Stiftung vergibt ein Auslandsstipendium an graduierte Nachwuchswissen- schaftler/innen aus Deutschland, die auf dem Gebiet „Früherkennung und Verlauf bulimisch anorektischer Verhaltensweisen“ arbeiten. Das Stipendium in Höhe von 1.750 Euro monatlich wird maximal für die Dauer eines Jahres gewährt. Auch kürzere Zeiträume sind möglich. Zusätzlich werden pro Monat ein Sachkostenzuschuss in Höhe von 250 Euro sowie ein variabler Auslandszuschlag gezahlt.
Weitere Informationen finden Sie unter: Christina Barz-Stiftung | Deutsches Stiftungszentrum
Die Japanische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (JSPS) führt Programme durch, die herausragenden Forschern aus anderen Ländern die Möglichkeit bieten, gemeinsam mit Forschern in Japan Forschungsarbeiten durchzuführen, Diskussionen zu führen und Meinungen auszutauschen.
Diese Programme sollen dazu beitragen, die Forschungsaktivitäten der ausländischen Forscher voranzubringen und gleichzeitig die Wissenschaft in Japan zu fördern sowie die Internationalisierung voranzutreiben.
Aktuelle Ausschreibung: Postdoktorandenstipendien für Forschungsaufenthalte in Japan (Short-Term)
• Das Programm bietet jungen ausländischen Forschern die Möglichkeit, unter der Anleitung ihrer Gastgeber an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen in Japan gemeinsame Forschungsprojekte durchzuführen.
• Dauer: 1 bis 12 Monate
Bitte reichen Sie die Bewerbungsunterlagen über die japanischen Gastinstitutionen bei der JSPS ein!
Weitere Informationen finden Sie unter: Application Guidelines (Open Call)|Postdoctoral Fellowships for Research in Japan|Japan Society for the Promotion of Science
Das Kuratorium der Stiftung „Hufeland-Preis“ lädt dazu ein, sich um den Hufeland-Preis 2026 zu bewerben. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird für die beste Arbeit auf dem Gebiet der Präventivmedizin und/oder Versorgungsforschung vergeben; bei zwei als gleichwertig anerkannten Arbeiten kann der Preis geteilt werden.
Teilnahmeberechtigt sind Ärzt:innen und Zahnärzt:innen mit deutscher Approbation, gegebenenfalls gemeinsam mit bis zu zwei Co-Autor:innen mit abgeschlossenem wissenschaftlichem Studium. Die eingereichte Arbeit muss ein Thema aus der Gesundheitsvorsorge oder Gesundheitsförderung, der Vorbeugung bedeutender gesundheitlicher Schäden oder Erkrankungen oder der Versorgungsforschung (einschließlich Implementierung und Evaluation evidenzbasierter Versorgungsmodelle) behandeln und geeignet sein, die Präventivmedizin in Deutschland zu fördern. Eine bereits veröffentlichte Arbeit darf zum Zeitpunkt der Einreichung höchstens ein Jahr zurückliegen.
Weitere Infos finden Sie hier: Hufeland-Preis 2026
Das Kuratorium der Stiftung „Hufeland-Preis“ vergibt 2026 bis zu zwei Promotionspreise für herausragende Dissertationen im Bereich der Versorgungsforschung. Jede prämierte Arbeit wird mit 5.000 Euro ausgezeichnet.
Teilnahmeberechtigt sind Studierende oder Absolvent:innen der Human- und Zahnmedizin, die einen akademischen Grad anstreben, sowie promovierte Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte mit einer Dissertation aus dem Themenfeld der Versorgungsforschung. Der Promotionsabschluss darf zum Zeitpunkt der Bewerbung höchstens ein Jahr zurückliegen.
Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2026.
Weitere Infos finden Sie hier: Promotionspreis Versorgungsforschung 2026
Die Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie e.V. (PEG) verleiht alle zwei Jahre einen Preis für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der antiinfektiven Therapie. Der Preis wird von mehreren Firmen gemeinschaftlich zu gleichen Teilen gespendet.
Die Preissumme beträgt 10.000, – €.
Für den Preis können sich Wissenschaftler*innen bewerben, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 45 Jahre sind. Der Preis kann an eine einzelne Person oder eine Arbeitsgruppe vergeben werden. Bewerber*innen müssen an einer
akademischen Einrichtung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz arbeiten.
Es werden Anträge berücksichtigt, die bis zum 31. Mai 2026 eingegangen sind.
Die Stiftung der Paul-Ehrlich-Gesellschaft schreibt fünf Preise für herausragende Promotionsarbeiten aus.
Bewerben können sich Wissenschaftler*innen aus der Humanmedizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, molekulare Medizin, Biologie, Pharmazie und Chemie.
Art und Höhe der Dotierung: 1.000 Euro für jeden Preis
Der Preis wird für herausragende Promotionsarbeiten vergeben, die neue Erkenntnisse zu den Grundlagen (Mikrobiologie,
Pharmakologie, Genetik, Immunologie, Wirt-Erreger-Beziehung), zur anti-infektiven Therapie oder zur Prophylaxe von Infektionserkrankungen hervorgebracht haben. Die Promotionsarbeit muss innerhalb von zwei Jahren nach der Promotion publiziert oder zur Publikation akzeptiert worden sein.
Einreichungsfrist: bis 31. Mai 2026
Bitte senden Sie die Unterlagen in einer PDF-Datei an die Geschäftsstelle der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie (diese beantwortet auch Rückfragen): geschaeftsstelle(at)p-e-g.org
Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) unterstützt – in Anlehnung an die integrierten Licence/Bachelor- und Master-Studiengänge – die Entwicklung der deutsch-französischen Doktorandenausbildung. In diesem Rahmen fördert die DFH Doktoranden1 im Cotutelle de thèse-Verfahren. Das Ziel dieser Förderung ist es, Promovenden zu unterstützen, die ihre Dissertation unter der Betreuung von mindestens einem in Deutschland und einem in Frankreich tätigen Hochschullehrer vorbereiten. Durch den erfolgreichen Abschluss des gemeinsamen Promotionsverfahrens wird ihnen der Doktorgrad der beteiligten Universitäten verliehen.
Die DFH bewilligt für die Finanzierung der Mobilität für drei Jahre eine Zuwendung in Höhe von insgesamt maximal 4.000 Euro (Reise und Unterkunft im Rahmen der Auslandsaufenthalte inklusive Teilnahmegebühren für Tagungen und Konferenzen) sowie die Erstattung in Höhe von maximal 1.000 Euro der Reise- und Unterbringungskosten, die im Rahmen der gemeinsamen Disputation entstehen.
Die Förderung der Cotutelle de thèse steht allen Fachrichtungen offen.
Es handelt sich um eine ganzjährige Ausschreibung. Der Antrag kann eingereicht werden, sobald die unterzeichnete Cotutelle de thèse-Vereinbarung der beteiligten Hochschulen vorliegt. Die Vereinbarung darf nicht älter als ein Jahr sein.
Details: https://www.dfh-ufa.org/app/uploads/2018/07/DFH_Ausschreibung_Cotutelle_de_these_2018.pdf
Die Fritz Thyssen Stiftung unterstützt sachlich und zeitlich befristete Forschungsprojekte in der Biomedizin.
Im Förderschwerpunkt »Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung« werden molekularbiologische Untersuchungen über Krankheiten unterstützt, deren Entstehung entscheidend auf Gendefekten beruht oder bei denen Genvarianten zur Entstehung komplexer Krankheiten beitragen. Bevorzugt gefördert werden bspw. Vorhaben, welche die funktionelle Analyse von Genen, Genprodukten und ihren Signaltransduktionswegen für monogene und komplex-genetische Krankheiten in vitro und in vivo beinhalten.
Projektanträge werden nur von promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschungsschwerpunktes entgegengenommen, die in der Regel über eine zwei- bis vierjährige Erfahrung als Postdoc verfügen sollten. Projektanträge können jährlich zum 1. Februar oder 1. September eingereicht werden.
Details:
- https://www.fritz-thyssen-stiftung.de/foerderung/foerderbereiche/medizin-und-naturwissenschaften/
- https://www.fritz-thyssen-stiftung.de/foerderung/foerderarten/projektfoerderung/
Here you can find an english version of the announcement:
In zwei Programmlinien können sich sowohl aufsteigende Wissenschaftler*innen, die erst vor kurzem eine (Junior-)Professur oder eine Gruppenleitung übernommen haben, als auch bereits etablierte und erfahrene Forschende bewerben. Besonders begrüßen wir auch Anträge von Personen, die bisher noch keine Verbindungen zur Humboldt-Stiftung haben.
Unterlagen können jederzeit eingereicht werden. Das Auswahlgremium tagt zweimal im Jahr, einmal Ende Mai und einmal Ende November.
Als ausgewählter Scout haben Sie die Möglichkeit, bis zu drei Wissenschaftstalente aus dem Ausland vorzuschlagen. Diese erhalten das Stipendium nach formaler Prüfung in einem Direktverleihungsverfahren.
Details: https://www.humboldt-foundation.de/bewerben/foerderprogramme/henriette-herz-scouting-programm
Here you can find an english version of the announcement: https://www.humboldt-foundation.de/en/apply/sponsorship-programmes/henriette-herz-scouting-programme
Die Fritz Thyssen Stiftung unterstützt sachlich und zeitlich befristete Forschungsprojekte in der Biomedizin.
Im Förderschwerpunkt »Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung« werden molekularbiologische Untersuchungen über Krankheiten unterstützt, deren Entstehung entscheidend auf Gendefekten beruht oder bei denen Genvarianten zur Entstehung komplexer Krankheiten beitragen. Bevorzugt gefördert werden bspw. Vorhaben, welche die funktionelle Analyse von Genen, Genprodukten und ihren Signaltransduktionswegen für monogene und komplex-genetische Krankheiten in vitro und in vivo beinhalten.
Projektanträge werden nur von promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschungsschwerpunktes entgegengenommen, die in der Regel über eine zwei- bis vierjährige Erfahrung als Postdoc verfügen sollten. Projektanträge können jährlich zum 1. Februar oder 1. September eingereicht werden.
Details:
- https://www.fritz-thyssen-stiftung.de/foerderung/foerderbereiche/medizin-und-naturwissenschaften/
- https://www.fritz-thyssen-stiftung.de/foerderung/foerderarten/projektfoerderung/
Here you can find an english version of the announcement:
Der Boehringer Ingelheim Fonds (BIF) vergibt weltweit Stipendien an herausragende Nachwuchswissenschaftler für ambitionierte naturwissenschaftliche Doktorarbeiten in der biomedizinischen Grundlagenforschung, die in international ausgewiesenen Laboren durchgeführt werden.
Zusätzlich zum monatlichen Stipendium bietet der Fonds Seminare, Reisebeihilfen für Kongresse und Kurse, ein weltweites Netzwerk sowie individuelle und persönliche Unterstützung. Die Stipendien sind für zwei Jahre ausgelegt, können um ein weiteres Jahr verlängert werden.
Bewerbungsschluss ist jeweils am 1. Februar, am 1. Juni und am 1. Oktober eines jeden Jahres.
Details: https://www.bifonds.de/fellowships-grants/phd-fellowships/how-to-apply-phd.html