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Nationale Ausschreibungen

Ziel der Ausschreibung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung ist es, in Klinik und Forschung besonders qualifizierten Ärztinnen und Ärzten im Anschluss an eine längere Familien- oder Betreuungsphase mit flexibel und individuell einsetzbaren Fördermitteln den effektiven Wiedereinstieg und die Fortsetzung ihrer erfolgversprechenden Karriere zu ermöglichen. Dafür schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung für das Jahr 2026 bis zu drei Förderungen aus.

Die Förderung ist für 36 Monate mit insgesamt bis zu 400.000 € dotiert. 

Bewerbungen können bis zum 22. Juni 2026 über unser neues Antragsportal, das ab Mitte Mai aktiv ist, eingereicht werden. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: Else Kröner Wiedereinstiegsfoerderung-2026

Die DRF Stiftung fördert innovative und beispielgebende Vorhaben im Bereich der Notfallrettung und Notfallversorgung. Von Bedeutung sind Studien, Projekte, (prä-) klinische Untersuchungen bzw. innovative Versorgungsforschung mit Bezug zur Notfall- und Intensivmedizin (vor allem luftgestützt).

Was wird gefördert?

• Klassische Projektförderung (auch Verbundprojekte)
• Mitwirkung in Projekten externer Einrichtungen (z.B. Universitäten)
• Publikationen
• Bachelor-/Masterarbeiten
• Dissertationen
• Stiftungsprofessuren
• Entsendung von Mitarbeitern zur Unterstützung von Aus- und Weiterbildung
• Produktentwicklung nach gesonderter Prüfung

Nicht unterstützt werden können bereits begonnene Vorhaben und Dauer- oder Regelförderungen.

Höhe und Art der Förderung: Das Gesamt-Fördervolumen wird jährlich durch den Stiftungsvorstand festgelegt. Die Förderung kann je nach Projekt und Antragsteller in unterschiedlicher Höhe gewährt werden.

Ablauf: Das Förderverfahren ist zweistufig

1. Einreichung einer Projektidee e(ganzjährig über das Online-Formular „Projektidee einreichen“ auf der Website der DRF Stiftung)
2. Bei positiver Bewertung und Erfüllen der formalen Voraussetzungen: Aufforderung zu Vollantragstellung

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Förderseite sowie in den dort verlinkten Förderrichtlinien.

 

Die Fritz Thyssen Stiftung unterstützt sachlich und zeitlich befristete Forschungsprojekte in der Biomedizin. 

Im Förderschwerpunkt »Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung« werden molekularbiologische Untersuchungen über Krankheiten unterstützt, deren Entstehung entscheidend auf Gendefekten beruht oder bei denen Genvarianten zur Entstehung komplexer Krankheiten beitragen. Bevorzugt gefördert werden bspw. Vorhaben, welche die funktionelle Analyse von Genen, Genprodukten und ihren Signaltransduktionswegen für monogene und komplex-genetische  Krankheiten in vitro und in vivo beinhalten.

Projektanträge werden nur von promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschungsschwerpunktes entgegengenommen, die in der Regel über eine zwei- bis vierjährige Erfahrung als Postdoc verfügen sollten. Projektanträge können jährlich zum 1. Februar oder 1. September eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: Fritz-Thyssen-Stiftung-Foerderung & Fritz-Thyssen-Stiftung-Projektfoerderung

Durch Einschränkungen in der Wissenschaftsfreiheit und die wegfallende Finanzierung unerwünschter Forschungsfelder wird die Arbeit mancher in den USA lebenden und forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zunehmend beeinträchtigt.

Die EKFS bietet mit den Else Kröner Excellence Grants herausragenden Forschenden die Möglichkeit, ihre medizinische Forschung in Deutschland erfolgreich fortzuführen. 10 Mio. Euro stellt die Stiftung im Jahr 2026 erneut zur Verfügung.

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2026. Hierbei ist zu beachten, dass jede Medizinische Fakultät bzw. Hochschule pro Ausschreibungsrunde nur eine Antragsskizze einreichen kann.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: Else-Kröner-Excellence-Grants-2026

The German Research Foundation (DFG) and the Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) have renewed their joint Funding Opportunity for Japanese-German International Research Training Groups (IRTGs). These groups are intended to combine research and the structured promotion of researchers in early career phases. The IRTGs can be established by universities, universities of applied science and research institutions entitled to confer doctoral degrees; the funding opportunity is open to all subject areas covered by the JSPS. Interdisciplinary joint projects are encouraged.

Each IRTG should have one member on each side as spokesperson who is responsible for the proposal, the scientific coordination of the IRTG and the reports to the JSPS and the DFG respectively. Joint IRTG draft proposals are possible at any time and are processed continuously.

The DFG offers the possibility to support a workshop for the preparation of an IRTG proposal. The funding will only be granted for already established research cooperations with plans that have already been consolidated.

Details: https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/info-wissenschaft/2024/ifw-24-88

Auf dem Gebiet der Medizintechnik spielen die regulatorischen Rahmenbedingungen für den Innovationstransfer und damit für die Überführung einer Idee in die Versorgung eine zentrale Rolle. Diese Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren grundlegend geändert und legen hierbei einen besonderen Schwerpunkt auf die klinische Entwicklung und Validierung innovativer medizintechnischer Lösungen. Klinische Daten sind hierfür entlang des gesamten Innovationsprozesses zu erheben. Ziel ist es kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor dem Hintergrund der neuen regulatorischen Rahmenbedingungen bei der klinischen Validierung medizintechnischer Lösungen sowie beim Aufbau relevanter Expertise im Unternehmen zu unterstützen. Dadurch soll die beschleunigte Überführung von Innovationen in die Versorgung gefördert und das späte Ausfallrisiko für Investitionen in Forschung und Entwicklung gesenkt werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. 

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis jeweils zum 15. Januar, zum 15. Mai oder zum 15. September eines Jahres zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

Mehr Informationen: Bekanntmachung (bmbf.de)

Das BMWK fördert forschungsintensiven Unternehmensgründungen im Rahmen des Förderprogramms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“. Gründerinnen und Gründer sollen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Gründungsvorbereitung und Umsetzung technisch besonders risikoreicher und aufwändiger Entwicklungsarbeiten unterstützt werden, deren Ergebnisse die Basis für eine wirtschaftlich tragfähige Unternehmensgründung bilden. Die Förderung im EXIST-Forschungstransfer erfolgt themen- und technologieoffen. 

Das Verfahren ist einstufig. Die Einreichung von Projektanträgen für Förderphase I ist kontinuierlich möglich. Die Prüfung und Begutachtung der Projektanträge erfolgt jeweils ab 31. März, ab 31. August und ab 30. November eines Kalenderjahrs. Förderanträge können bis zum 31. Dezember 2027 gestellt werden.

Details: https://www.exist.de/EXIST/Redaktion/DE/Downloads/EXIST-Richtlinien/Richtlinie-EFT-03-07-2024.pdf?__blob=publicationFile&v=7 https://www.exist.de/EXIST/Navigation/DE/Gruendungsfoerderung/EXIST-Forschungstransfer/exist-forschungstransfer.html

Die Gründungsberatung der Universitätsmedizin Düsseldorf Startup4MED berät Sie gerne bei Fragen zu Ihrem Antrag. 

Das EXIST-Gründungsstipendium unterstützt gründungsinteressierte Studierende, AbsolventInnen sowie WissenschaftlerInnen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Gründungsteams erhalten für die Dauer von 12 Monaten ein EXIST-Gründungsstipendium zu attraktiven Konditionen, um einen Businessplan auszuarbeiten und sich mit Unterstützung ihrer Hochschule oder Forschungseinrichtung auf ihre Unternehmensgründung vorzubereiten (Universität Düsseldorf: Startup4MED – Die Gründungsberatung der Universitätsmedizin Düsseldorf (hhu.de)).

Wichtigste Voraussetzung ist, dass es sich bei der geplanten Geschäftsidee um ein innovatives, technologieorientiertes oder wissensbasiertes Produkt mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt. Auch Dienstleistungen werden unter diesen Voraussetzungen gefördert.

Projektanträge können jederzeit gestellt werden.

Details: https://www.exist.de/EXIST/Navigation/DE/Gruendungsfoerderung/EXIST-Gruendungsstipendium/exist-gruendungsstipendium.html

DFG eröffnet weitere Möglichkeiten zur Beantragung von Sequenzierkosten in Projekten 

Förderbedingungen:

  • Sequenzierkostenbedarf jeweils zwischen 100 000 und 1 Million Euro
  • Antragstellung unter Einführung einer sogenannten infrastrukturellen Co-Antragstellung
  • akademische Sequenziereinrichtungen aus Deutschland können ab sofort über die direkte Beteiligung des*der Leiter*in einer solchen Einrichtung in Sachbeihilfeanträge (auch im Rahmen der Förderverfahren Forschungsgruppe, Klinische Forschungsgruppe und Schwerpunktprogramm) als infrastrukturelle Co-Antragsteller*innen integriert werden
  • am Standort Düsseldorf-Köln-Bonn-Aachen: West German Genome Center (WGGC)

Mehr Informationen: DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft - Fördermöglichkeiten Hochdurchsatzsequenzierung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt interaktive Technologien in den beiden Forschungsfeldern „Digital unterstützte Gesundheit und Pflege“ und „Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ“. Das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups in diesen Bereichen der Spitzenforschung soll für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar gemacht werden.

Ihren Antrag stellen Sie in einem zweistufigen Verfahren. In der 1. Stufe reichen Sie Ihre Projektskizze jährlich jeweils zum 15.1. und 15.7. bei der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH ein. In der 2. Verfahrensstufe werden Sie für Ihre positiv bewertete Projektskizze aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Für die Erstellung Ihres Antrags nutzen Sie bitte das elektronische Antragssystem easy-Online.

Richtlinie: zuletzt geändert am 5. Februar 2024

Mehr Informationen: Förderdatenbank - Förderprogramme - START-interaktiv: (foerderdatenbank.de)