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Medizinische Fakultät
Dr. Nadja Kairies-Schwarz zur W2-Professorin für Verhaltensökonomie der Gesundheit ernannt

Prof. Dr. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), ernannte am 28. April die Volkswirtin Dr. Nadja Kairies-Schwarz zur W2-Professorin a.Z. für Patientenzentrierte Forschung mit Schwerpunkt Verhaltensökonomik der Gesundheit. Sie wird an der Medizinischen Fakultät arbeiten.

Prof. Dr. Nadja Kairies-Schwarz ist ab dem 1. Mai 2021 W2-Professorin an der Medizinischen Fakultät der HHU. Zoom

Dr. Nadja Kairies-Schwarz ist ab dem 1. Mai 2021 W2-Professorin für Patientenzentrierte Forschung mit Schwerpunkt Verhaltensökonomie der Gesundheit ernannt. (Foto: Paul Walter, BildwerkEins)

Prof. Kairies-Schwarz untersucht mit Methoden der experimentellen Wirtschaftsforschung das Verhalten und die Präferenzen von Ärzten und Patienten in verschiedenen Bereichen des Gesundheitssektors. Dazu führt sie bevorzugt interdisziplinäre Feldstudien durch.

In ihrer Promotion untersuchte Kairies-Schwarz, wie Anreizsysteme für Ärztinnen und Ärzte gestaltet sein sollten, um die Patientenversorgung zu verbessern. Während ihrer anschließenden Arbeit als Juniorprofessorin und Nachwuchsgruppenleiterin am gesundheitsökonomischen Kompetenzzentrum CINCH an der Universität Duisburg-Essen wechselte sie dann den Fokus auf die Erforschung des Verhaltens und der Präferenzen von Patientinnen und Patienten: Etwa, welche Rolle spielen Präferenzen für Risiko und Zeit für das individuelle Gesundheitsverhalten Auch erforscht sie, wie man die Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben und eine moderne Gesundheitsversorgung gestalten kann.

An der HHU wird Prof. Kairies-Schwarz ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ökonomie, Versorgungsforschung, Psychologie und Medizin intensivieren, um innovative patientenzentrierte Versorgungsmodelle für die Patienten am Universitätsklinikum Düsseldorf zu entwickeln.

In einem Projekt wird es um die Auswirkungen von Magenverkleinerungen auf die Gesundheit, den Lebensstil und die Risiko- und Zeitpräferenzen der Patienten gehen. In einem zweiten Projekt wird sie die Auswirkungen von Stress auf Patientenentscheidungen untersuchen und inwieweit Meditationstechniken hier hilfreich sein können. Schließlich wird sie einem dritten Projekt Risiko- und Zeitpräfenzen bei Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen Erkrankungen erforschen.

Prof. Kairies-Schwarz: „Die Heinrich-Heine-Universität und das Universitätsklinikum Düsseldorf bieten ein hervorragendes Umfeld für meine interdisziplinären Forschungen im Sinne der Verbesserung der Patientenversorgung.“

Zur Person

Nadja Kairies-Schwarz (geboren 1983 in Sinsheim) studierte an der Universität Konstanz Volkswirtschaftslehre (Diplom 2003). Sie promovierte 2013 mit der Arbeit „Production, Performance, and Payment: Five Essays on Incentive Contracts.“ an der Universität Duisburg-Essen über Anreizsysteme für Ärzte.

Seit 2012 forschte Kairies-Schwarz am CINCH (Gesundheitsökonomisches Kompetenzzentrum Essen), wo sie seit 2014 eine Nachwuchsgruppe leitete. Ebenfalls 2014 trat sie eine Juniorprofessur für Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Duisburg-Essen an. Zum 1. Mai 2021 wird sie W2-Professorin für Patientenzentrierte Forschung mit Schwerpunkt Verhaltensökonomik der Gesundheit an der HHU.

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Kategorie/n: Medizinische Fakultät, Schlagzeilen, Pressemeldungen, Forschung Personalia
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