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Häufige Fragen zu den Praxisblöcken seit dem Wintersemester 2020

Praxisblockunterricht

Die Kliniken und Institute setzen seit dem Wintersemester 2020/21 im Praxisblockunterricht verschiedene Modelle um, was eine einheitliche Definition erschwert. Sofern Sie die Möglichkeit haben, im Rahmen des Lernens an Behandlungsanlässen (LaB) Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz zu bearbeiten und Mini-CEX abzulegen, wird die Woche als Präsenzwoche vor Ort gewertet. In diesem Fall erhalten Sie von den Ärztinnen und Ärzten direkt nach der Patientenvorstellung bzw. dem Mini-CEX einen ausgefüllten, unterschriebenen und gestempelten Feedbackbogen. Ist das nicht der Fall und folgen die Lehr- und Lerneinheiten der Woche dem Modell des IMPP (z.B. Bearbeitung von PICO-Fragen und Erstellung eines evidenzbasierten Patientenberichts und eines patientenverständlichen Berichts), wird die Praxisblockwoche als digital eingestuft. In diesem Fall ist es notwendig, dass die für Sie zuständige Lehrperson Ihre regelmäßige und aktive Teilnahme am Unterricht am Ende der Woche über die Homepage zum Medizinstudium an das Studiendekanat rückmeldet.

Die für Sie zuständige Lehrperson übermittelt dem Studiendekanat am Ende der digitalen Praxisblockwoche über die Homepage zum Medizinstudium Ihre regelmäßige und aktive Teilnahme.

Wir überprüfen die Rückmeldungen zu Beginn der Folgewoche und melden uns, wenn diese für Sie fehlt. Wir empfehlen Ihnen, sich die Anzahl Ihrer geleisteten digitalen Praxisblockwochen zu notieren, so dass Sie einen Überblick haben, welche Leistungen Sie bereits erbracht haben und was Ihnen noch fehlt. Das Studiendekanat kann keine Auskunft zum individuellen Leistungsstand geben.

Bitte teilen Sie der für Sie zuständigen Lehrperson am ersten Tag der Praxisblockwoche mit, dass Sie zum Ende der Woche eine Benotung für den entsprechenden Leistungsnachweis wünschen bzw. benötigen. Die Leistung für den jeweiligen Nachweis können Sie eigenständig oder zusammen in Ihrer Gruppe erbringen. Die Note setzt sich dabei aus der Bewertung für die beiden Patientenberichte zusammen ((siehe (Prüfungs-)Regularien für das Studium in der 2. Qualifikationsphase (Q2), Abschnitt 3.5.2 Leistungsnachweis „Blockpraktikum Chirurgie“ bzw. Abschnitt 3.5.4 Leistungsnachweis „Blockpraktikum Innere Medizin“).

Die Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO) sieht folgende Blockpraktika vor:

  • Allgemeinmedizin
  • Chirurgie
  • Frauenheilkunde
  • Innere Medizin
  • Kinderheilkunde

Das „Blockpraktikum Chirurgie“ sowie das „Blockpraktikum Innere Medizin“ können ab dem 3. Studienjahr in einer Praxisblockwoche durch einen benoteten Mini-CEX erlangt werden. Dieser Mini-CEX kann auch fächerübergreifend sein, er muss aber in einer passenden Klinik absolviert werden. Jede*r Studierende ist selbst für die Organisation dieser Leistungsnachweise verantwortlich. Während der Corona-Pandemie können die Leistungsnachweise auch über die regelmäßige und aktive Teilnahme an digitalen Praxisblockwochen erworben werden (siehe (Prüfungs-)Regularien für das Studium in der 2. Qualifikationsphase (Q2), Abschnitt 3.5.2 Leistungsnachweis „Blockpraktikum Chirurgie“ bzw. Abschnitt 3.5.4 Leistungsnachweis „Blockpraktikum Innere Medizin“).

Achtung: In den integrierten Studien- und Praxisblöcken „Grenzsituationen ärztlichen Handelns und Notfälle“ und „Lebensphasen“ und können weder das „Blockpraktikum Chirurgie“ noch das „Blockpraktikum Innere Medizin“ erbracht werden.
Die drei anderen Blockpraktika (Allgemeinmedizin, Frauenheilkunde, Kinderheilkunde) erbringen Sie im Laufe des 5. Studienjahrs. Dafür werden Sie über die Online-Belegung eingeteilt.

Das (externe) Gynäkologie-Praktikum umfasste 40 Stunden und fand in der vorlesungsfreien Zeit statt. Es war (unbenoteter) Bestandteil des Leistungsnachweises „Frauenheilkunde, Geburtshilfe“ und musste von allen Studierenden selbst organisiert werden. Im Wintersemester 2020/21 wurde es durch die „Virtuelle gynäkologische Sprechstunde“ ersetzt. Ein bis dahin bereits erbrachtes Gynäkologie-Praktikum wird als Äquivalenz angerechnet.

  Das „Blockpraktikum Frauenheilkunde“ ist ein eigenständiger Leistungsnachweis und wird über den einwöchigen Praxisblockunterricht im integrierten Studien- und Praxisblock „Lebensphasen“ abgebildet. Die Note für diesen Leistungsnachweis ergibt sich aus der Bewertung für einen Mini-CEX (siehe (Prüfungs-)Regularien für das Studium in der 2. Qualifikationsphase (Q2), Abschnitt 2.11.2 Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Abschnitt 3.5.3 Leistungsnachweis „Blockpraktikum Frauenheilkunde“).  

Die „Virtuelle Gynäkologische Sprechstunde“ ersetzt seit dem Wintersemester 2020/21 das frühere (externe) Gynäkologie-Praktikum und ist Bestandteil des Leistungsnachweises „Frauenheilkunde, Geburtshilfe“. Sie bearbeiten dabei die von der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des UKD in ILIAS zur Verfügung gestellten Tutorielles und interaktiven Fälle und vertiefen dadurch ihr Wissen in diesem Fach. Dafür sind rund 40 Stunden notwendig. Den Nachweis über die Virtuelle Gynäkologische Sprechstunde erbringen Sie am Ende des Moduls durch Erstellung eines Zertifikates in ILIAS. Dieses reichen Sie bei der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe einreichen. Die Teilnahme an der „Virtuellen Gynäkologischen Sprechstunde“ ist ab Beginn des 4. Studienjahrs möglich. Sie entscheiden selbst, wann in Q2 sie daran teilnehmen wollen.

      Das (externe) Gynäkologie-Praktikum wird nicht mehr angeboten. Studierenden, die es bereits absolviert haben, wird es als Äquivalenz anerkannt (siehe (Prüfungs-)Regularien für das Studium in der 2. Qualifikationsphase (Q2), Abschnitt 2.11.2 Frauenheilkunde, Geburtshilfe).

In den Praxisblöcken des 3., 4. und 5. Studienjahrs werden Leistungen erbracht, die die Nachweise Ärztliche Kompetenzen 1 (3. und 4. Studienjahr) und Ärztliche Kompetenzen 2
(5. Studienjahr) ergeben. Dazu zählen die Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz, die Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen und die Mini-CEX.

Für die Ärztlichen Kompetenzen 1 sind 40 Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz, 4 Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen (nur 4. Studienjahr) und 5 Mini-CEX (davon mind. einer im 3. Studienjahr) notwendig. Dieser Nachweis ist (unbenoteter) Bestandteil des Leistungsnachweises „Innere Medizin“. Weitere Informationen dazu können den (Prüfungs-)Regularien für das Studium in der 2. Qualifikationsphase (Q2) unter 3.1.1 Ärztliche Kompetenzen 1 entnommen werden.

Die Ärztlichen Kompetenzen 2 setzen sich aus 25 Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz, 6 Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen (davon 3 benotet) und 7 Mini-CEX (davon 4 benotet) zusammen. Dieser Nachweis ist Voraussetzung für den Leistungsnachweis „Notfallmedizin“. Details dazu finden sich in den (Prüfungs-)Regularien für das Studium in der 2. Qualifikationsphase (Q2) unter 3.1.2 Ärztliche Kompetenzen 2

Die Leistungen in den Praxisblöcken zählen nicht nur für die Nachweise Ärztliche Kompetenzen 1 und 2, sondern manchmal gleichzeitig auch für andere Leistungsnachweise wie Blockpraktika oder Medizin des Alterns und des alten Menschen. Diese müssen laut Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO) benotet sein. Daher gilt als Grundregel, dass alle Leistungen in den Praxisblöcken (Patientenaufnahmen und -vorstellungen, Fallkonferenzen, Mini-CEX) zu den Ärztlichen Kompetenzen 1 und 2 zählen – unabhängig davon, ob sie benotet sind oder nicht. Die benoteten Leistungen sind darüber hinaus auch für weitere Leistungsnachweise gültig. Weitere Informationen dazu sind in den (Prüfungs-)Regularien für das Studium in der 2. Qualifikationsphase (Q2) unter 3.1 Ärztliche Kompetenzen hinterlegt.

Insgesamt sind 65 Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz, 10 Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen und 12 Mini-CEX notwendig. Diese Leistungen sind in den Ärztlichen Kompetenzen 1 und 2 zusammengefasst. Details dazu können den (Prüfungs-)Regularien für das Studium in der 2. Qualifikationsphase (Q2) entnommen werden (siehe 3.1 Ärztliche Kompetenzen). Fallkonferenzen finden nur im 4. und 5. Studienjahr statt.

Im Laufe des 3. Studienjahrs muss ein Mini-CEX absolviert werden, pro Praxisblock im 4. Studienjahrs jeweils ein weiterer Mini-CEX (= 5 Mini-CEX bis zum Ende des 4. Studienjahrs). Grundsätzlich ist es nicht möglich, Mini-CEX, die über diese Anzahl hinaus erbracht werden, ins nächste Studienjahr mitzunehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist dies jedoch in manchen Fällen befristet erlaubt. Es macht jedoch didaktisch und für die persönliche Weiterentwicklung keinen Sinn, möglichst viele Mini-CEX direkt zu Beginn „abzuarbeiten“. Daher raten wir dazu, die Anzahl der Mini-CEX wie vorgesehen auf die Praxisblöcke zu verteilen.

Melden Sie sich bitte frühzeitig im Bereich Studienorganisation Q2 im Studiendekanat und schildern Sie uns Ihren Fall. Wir überlegen uns anschließend gemeinsam mit Ihnen eine Lösung.

Wahlcurriculum

Wird das Wahlfach von einer Einrichtung der Medizinischen Fakultät angeboten, wird es als medizinisch gewertet. Andernfalls gilt es als nicht-medizinisch. Zur Erhöhung der Transparenz werden in HIS-LSF nicht-medizinische Wahlfächer aus dem vom Studiendekanat zur Verfügung gestellten Angebot mit der Bemerkung „hierbei handelt es sich um ein nicht-medizinisches Wahlfach“ kenntlich gemacht.
Neben den Wahlfächern, die über das Studiendekanat organisiert und verwaltet werden, werden auch Kurse von anderen Einrichtungen angerechnet (KUBUS, Sprachenzentrum, Studium Universale etc.). Diese gelten in der Regel als nicht-medizinisch.

Ja, da die medRSD Teil der Medizinischen Fakultät ist.

Ja, das ist sogar gewollt, da wir wollen, dass Sie Einblicke in andere Fachdisziplinen bekommen und somit Ihren Horizont erweitern. Wichtig ist, dass es sich dabei um ein Angebot einer Universität oder Hochschule handelt und der Kurs mindestens 28 Unterrichtsstunden umfasst. Lassen Sie sich dies und ihre erfolgreiche Teilnahme am Ende des Kurses schriftlich bestätigen. Im Sommersemester 2021 können Sie die Bescheinigung, incl. Kopie(!), an Frau Wacker (Anschrift: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Studierenden- und Prüfungsverwaltung, Gebäude 21.02, Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf) schicken. Alternativ können Sie die beiden Dokumente auch in den Briefkasten am SSC einwerfen. Dieser befindet sich rechts neben der Infothek.

Die Lehrperson schickt nach dem letzten Tag des Wahlfachs die finale Teilnahmeliste an Frau Wacker. Dort wird Ihre Teilnahme im System eingetragen. Sollte Ihr Wahlfach auch vier Wochen nach Abschluss noch nicht im Studierendenportal angezeigt werden, sprechen Sie die Lehrperson darauf an.

Nein.

Derselbe Kurs kann nicht zweimal angerechnet werden. Sie können jedoch einen Kurs derselben Sprache mit einem anderen Niveau belegen und sich diesen anerkennen lassen.

Das ist möglich. Bitte setzen Sie sich dazu mit den Mitarbeiter*innen aus dem Bereich Wahlcurriculum im Studiendekanat in Verbindung.

Nein, wir können nur Leistung, die an einer Hochschule erbracht wurde, für die Anrechnung heranziehen.

Verschiedenes

Grundsätzlich muss rechtzeitig vor Beginn der Vorlesungszeit entschieden werden, ob man ein Freisemester belegen möchte. Spontane Änderungen während des Semesters sind in aller Regel nicht möglich. Bei besonders wichtigen Fällen können Sie sich jedoch an die Mitarbeiter/innen der Studienorganisationen Q1, Q2 oder Q3 (PJ) im Studiendekanat wenden. Wir werden Ihren Fall dann intern besprechen.

Verantwortlichkeit: