18.05.2020 10:19

Ansprechpartner für unter Quarantäne stehende Flüchtlinge/Einkaufsdienst organisiert

Medizinstudenten unterstützen Flüchtlinge

Von: M. Bergmann, Stadt Düsseldorf

Medizinstudenten der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf unterstützen die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Betreuung von unter Quarantäne stehenden Asylsuchenden und Flüchtlingen. Die Studierenden stehen als Ansprechpartner für die Menschen vor Ort bereit und beobachten, ob die Bewohnerinnen und Bewohner über körperliche oder psychische Beschwerden klagen.

Medizinstudierende der Flüchtlingsinitiative in Schutzausrüstung, v.l.: Rachid Harras, HHU, Julian Hölzenbein, Uni Duisburg-Essen, Thaer Abusamrah, HHU, Stephan Pieper, HHU

Darüber hinaus haben die Freiwilligen einen Einkaufsdienst eingerichtet, um Bewohnerinnen und Bewohner, die aufgrund der Quarantänebestimmungen die Unterkunft nicht verlassen dürfen, bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln zu unterstützen. Die Studierenden der Medizinischen Fakultät waren vorher schon in den Unterkünften auf der Monschauer Straße, Robert-Stolz-Straße und den Hotels tätig, die zurzeit unter Quarantäne stehen. "Ich möchte mich bei der Medizinischen Flüchtlingshilfe des AStA der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf herzlich für ihr Engagement bedanken", bekräftigt Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration.

Thaer Abusamrah und Stephan Pieper leiten und koordinieren den Betreuungs- und Einkaufsdienst in den Unterkünften. Neben der Arbeit im Schichtdienst vor Ort kümmern sie sich zusätzlich um die Erstellung von Arbeitsplänen, die Rekrutierung und Einarbeitung von Freiwilligen und sind die Ansprechpartner der Stadt für die Unterkünfte.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDekanat der Medizinischen Fakultät der HHU