Digitale Lehr-Lernszenarien auf dem Vormarsch

eLearning-Netzwerktreffen veranschaulicht den Entwicklungsprozess

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Studium und Lehre gewinnt der Einsatz digitaler Lehr-Lern-Szenarien auch an unserer Fakultät immer mehr an Bedeutung. Um den Austausch über dieses wichtige Thema voranzutreiben und allen Interessierten einen Einblick in verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten zu geben, widmete sich das letzte eLearning-Netzwerktreffen am 7. November in der O.A.S.E. dem Thema „Digitale Lehr-Lernszenarien. Von der Idee zur Umsetzung". Ziel der Veranstaltung war es, die Entwicklungsstufen solcher digitalen Szenarien anhand von drei Beispielprojekten aufzuzeigen. Dabei stammten dieses Mal gleich zwei Projekte aus der Medizinischen Fakultät.

Sowohl Dr. Bastian Malzkorn (Institut für Neuropathologie) als auch Dr. Dr. Sören Twarock (Institut für Pharmakologie) bekamen die Gelegenheit, im Rahmen der Veranstaltung über ihre Erfahrungen mit dem Einsatz digitaler Lehr-Lern-Szenarien zu berichten. Dr. Malzkorn erläuterte die Konzeption, Implementierung und Evaluation des interdisziplinären Inverted Classrooms „Hirntumore“, ein bereits etabliertes Projekt, dessen Evaluationsergebnisse einen klaren Kompetenzgewinn durch die Einführung des Inverted Classrooms aufzeigen.

Dr. Dr. Twarock präsentierte ein etwas jüngeres Projekt. Vor gut einem Jahr war er mit seiner Idee zur Entwicklung eines interaktiven multimedialen Onlinekurses an das eLearning office medizin herangetreten. Mittlerweile ist aus dieser Idee ein umfangreicher Onlinekurs in ILIAS entstanden, der den Studierenden im dritten Studienjahr mit Hilfe von Screencasts und interaktiven Lernmodulen wichtige Lerninhalte vermittelt, sodass in den Präsenzveranstaltungen direkt auf konkrete Fragen eingegangen werden kann. Herr Twarock – der nach dem Lehrpreis Medizin 2017, in diesem Jahr nun auch den Lehrpreis der Heinrich-Heine-Universität erhielt – plant, sein Preisgeld in die Entwicklung einer App zu investieren, um sein Projekt so noch weiter voranzutreiben.
Eine Aufzeichnung des Vortrags von Herrn Dr. Dr. Twarock finden Sie in der undefinedHHU-Mediathek

Die zwei Beispielprojekte zeigen, dass der Einsatz digitaler Elemente in der Hochschullehre einiger Vorbereitung bedarf und sich stetig weiterentwickeln lässt. Oft steht am Anfang nur eine Idee, gerade hier ist Unterstützung durch Expertinnen und Experten gefragt. Je weiter die Entwicklungsstufe, desto selbstständiger arbeiteten die Projektträger und desto deutlicher zeigten sich auch die Mehrwerte der Projekte sowohl für Studierende als auch für Dozierende.

Wenn Sie selbst digitale Elemente in Ihre Lehre integrieren möchten, aber noch nicht genau wissen, wie Sie Ihre Ideen umsetzen sollen, vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch im eLearning office medizin. Hier finden Sie die passende Expertise und Unterstützung für die mediendidaktische und -technische Ausgestaltung Ihres Lernszenarios. Anschließend können Sie sich über den eLearning-Förderfonds auch finanzielle Unterstützung einholen: bis zu 15 Projekte können pro Semester mit Mitteln in Höhe von bis zu 9.500 € für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte gefördert werden. Die Ausschreibung für die Förderrunde 2019-I läuft noch bis zum 15. Januar 2019.

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Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenStudiendekanat der Medizinischen Fakultät der HHU