Übergeordnete Düsseldorfer Lernziele

Lernziele charakterisieren den Zuwachs an Wissen, Fertigkeiten und Haltungen, den unsere Studierenden am Ende des Lernprozesses erworben haben sollen. Dafür wurden als Fundament Lernziele

  • spezifisch (präzise)
  • messbar (überprüfbar)
  • angemessen (sinnvoll)
  • realistisch (erreichbar) und
  • terminiert (zeitgerecht) formuliert.

Wissen, Fertigkeiten und Haltungen aus allen acht Kompetenzbereichen werden in unterschiedlich stark ausgeprägter Form in den verschiedenen Abschnitten des Düsseldorfer Curriculum Medizin vermittelt. Hierfür wurden für jeden Kompetenzbereich übergeordnete Lernziele festgelegt:

Im Zuge der Weiterentwicklung des Modellstudiengangs sind die Fächer aufgefordert, ihre fachbezogenen Lernziele diesen übergeordneten Lernzielen (und damit den Kompetenzbereichen) des Düsseldorfer Curriculum Medizin zuzuordnen. Jedes Fach trägt mit seinen individuellen Lernzielen zum Erreichen des ärztlichen Ausbildungsprofils in den acht Kompetenzbereichen bei.


1. Präventive, diagnostische und therapeutische Kompetenz

ist die Fähigkeit, aktiv für Gesundheitsförderung einzutreten, Entscheidungen zu Prävention, Diagnostik und Therapie nach den Regeln der ärztlichen Kunst zu treffen und dementsprechend zu handeln.

Q1

Die Studierenden kennen Maßnahmen der Gesundheitsförderung, häufige Erkrankungen und deren Einflussfaktoren sowie präventive Maßnahmen. Bei der klinischen Untersuchung kennen Sie den Normalbefund, erkennen Abweichungen davon und dokumentieren diese Befunde. Sie beherrschen grundlegende lebensrettende Maßnahmen.

Die Studierenden

  • beschreiben modellhaft Symptome, Befunde und Therapien am Beispiel von ausgewählten Erkrankungen
  • führen allgemeine hygienische Maßnahmen durch
  • führen strukturiert Anamnesen und körperliche Untersuchungen durch
  • beherrschen weitere klinische Basisfertigkeiten (z.B. Venenpunktion, Verbandwechsel)
  • dokumentieren angemessen und beschreiben erhobene Befunde
  • beherrschen notfallmedizinische Basismaßnahmen
  • erkennen Situationen mit hohem gesundheitlichem Risiko und riskantes Gesundheitsverhalten und sprechen diese an
  • beschreiben Maßnahmen der Gesundheitsförderung und gestalten Aktivitäten zur Stärkung des körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens mit

Q2

Die Studierenden können aus Anamnese und klinischem Untersuchungsbefund gezielt die Indikation für weiterführende Untersuchungen stellen und deren Ergebnisse bewerten. Sie können differential-diagnostische Überlegungen auch unter Einbeziehung seltener Erkrankungen anstellen, therapeutische und präventive Maßnahmen treffen und ihre Vorgehensweise erklären und vertreten.

Die Studierenden

  • geben gezielte Empfehlungen bei riskantem Gesundheitsverhalten und bei riskanten Lebenssituationen
  • beherrschen hygienische Maßnahmen und steriles Arbeiten passend zur klinischen Situation
  • führen differenzierte symptomorientierte Anamnesen, psychopathologische Befunderhebungen und körperliche Untersuchungen durch
  • wissen die kognitiven Leistungen und das affektive Verhalten von Patienten einzuschätzen
  • verknüpfen diagnostische Befundkonstellationen mit Krankheitsbildern
  • formulieren und überprüfen Differentialdiagnosen
  • berücksichtigen präventive Maßnahmen bei ihren diagnostischen und therapeutischen Planungen
  • ordnen Krankheitsbildern geeignete Therapiekonzepte zu
  • beschreiben die Therapiekonzepte für häufige Erkrankungen
  • beschreiben und erkennen die häufigsten Interaktionen unterschiedlicher Therapien
  • erläutern seltenere, prognostisch relevante Erkrankungen
  • ermitteln die Effekte von Prävention, Diagnostik und Therapie
  • erfassen den Behandlungsbedarf und das Behandlungsbedürfnis von Patienten
  • führen erweiterte notfallmedizinische Maßnahmen durch (z.B. Rhythmusanalyse, Notfallmedikation)
  • wenden Konzepte der klinischen Entscheidungsfindung auf den einzelnen Patienten an
  • berücksichtigen die Prinzipien evidenzbasierter Medizin
  • werten die Entwicklung des Krankheitsverlaufs des Patienten (Krankheit, Rekonvaleszenz und Gesundheit) aus
  • berücksichtigen Einflussfaktoren und Hilfsmöglichkeiten, die außerhalb des ärztlichen Handelns liegen
  • stellen den Tod eines Menschen fest, führen die ärztliche Leichenschau durch und kennen die dafür relevanten Rechtsgrundlagen

Q3

Die Absolventen sind in der Lage, selbstständig den gesundheitlichen Zustand der Patienten zu beurteilen, im Falle häufiger Erkrankungen die Diagnostik und Behandlung einzuleiten sowie eigenständig Therapie-und Präventionskonzepte zu entwickeln und zu überwachen. Im Todesfall können Sie alle erforderlichen Maßnahmen unter Berücksichtigung einschlägiger Rechtsgrundlagen ergreifen.

Die Studierenden

  • erstellen individuelle Präventionskonzepte
  • führen fachspezifische klinische Untersuchungen durch
  • führen einfache diagnostische und therapeutische Interventionen unter Aufsicht durch
  • erstellen und überwachen einen Therapieplan
  • schätzen die Prognose des einzelnen Patienten ab
  • entwickeln bei Bedarf Konzepte für eine nachhaltige medizinische und psychosoziale Betreuung
  • beziehen andere Berufsgruppen und Fachkollegen in die Entwicklung und Umsetzung von Behandlungsplänen ein

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2. Humanbiologische Kompetenz

ist die Fähigkeit, aufbauend auf den naturwissenschaftlichen Grundlagen, den Menschen in seiner Struktur und Funktion in Gesundheit und Krankheit zu verstehen, Krankheitsprozesse zu analysieren und als Grundlage für Prävention, Diagnostik und Therapie zu nutzen.

Q1

Die Studierenden verstehen Struktur und Funktion des Menschen. Sie können Gesundheit und Krankheit auf ihre naturwissenschaftlichen Grundlagen zurückführen und die biologischen Hintergründe ausgewählter Krankheitsbilder und medizinischer Eingriffe erläutern. Sie erklären äußere Einflüsse auf die Gesundheit und die Entwicklung häufiger menschlicher Erkrankungen.

Die Studierenden

  • erklären für das ärztliche Verständnis von Gesundheit und Krankheit wichtige naturwissenschaftliche Zusammenhänge
  • beschreiben die molekularen Bausteine des menschlichen Körpers, ihre Struktur und Funktion
  • beschreiben Aufbau und Funktion von Zellen
  • erklären die physiologischen Vorgänge im menschlichen Körper sowie der menschlichen Psyche
  • erklären Zusammenhänge zwischen genetischen Informationen und damit einhergehenden Phänotypen
  • erklären molekulare Wirkungsmechanismen wichtiger Pharmaka
  • beschreiben den Aufbau des menschlichen Körpers und seiner Gewebe und Organe in seinen Entwicklungsphasen sowie in Gesundheit und Krankheit
  • erläutern Entstehung, Entwicklung, Wachstum, Alterung und Tod des mensch-lichen Organismus
  • erläutern ausgewählte molekulare und zelluläre Reaktionen auf Schädigungen des menschlichen Körper
  • beschreiben ausgewählte molekulare Ursachen von Erkrankungen
  • beschreiben die menschliche Psyche und ihre Entwicklungsphasen in Gesund-heit und Krankheit
  • erklären die häufigsten medizinisch relevanten Untersuchungs- und Messverfahren

Q2

Die Studierenden wenden ihre Kenntnisse klinisch an und können Prävention, Diagnostik und Therapie im Kontext naturwissenschaftlicher Erklärungsmodelle begründen.

Die Studierenden

  • beurteilen Einflüsse von Ernährung. Lebensführung und Umweltfaktoren auf den Körper und die menschliche Psyche
  • kennen und beurteilen Wirkungen und unerwünschte Wirkungen wichtiger Pharmaka
  • charakterisieren physiologische Mechanismen des Alterns
  • erklären Reaktionen auf Schädigungen des menschlichen Körpers auf moleku-larer, zellulärer, organ- und systembezogener Ebene
  • beschreiben Grundlagen gen- und zelltherapeutischer Maßnahmen 4
  • bewerten die Ergebnisse der häufigsten medizinisch relevanten Untersuchungs- und Messtechniken
  • machen naturwissenschaftliche Erkenntnisse zur Grundlage ihres ärztlichen Handelns

Q3

Die Absolventen können bei einzelnen Patienten Erkrankungen hinsichtlich ihrer biologischen, psychologischen und sozialen Grundlagen analysieren und das Resultat bei der klinischen Entscheidungsfindung berücksichtigen.

Die Studierenden

  • planen individuelle diagnostische und therapeutische Maßnahmen unter angemessener Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse

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3. Wissenschaftliche Kompetenz

ist die Fähigkeit, Informationen kritisch zu hinterfragen, zu analysieren, Hypothesen aufzustellen und diese mit geeigneten Methoden zu über-prüfen.

Q1

Die Studierenden kennen unterschiedliche Wissenschaftsmodelle sowie die Grundlagen wissenschaftlicher Methodik.

Die Studierenden

  • wenden Grundprinzipien wissenschaftlichen Arbeitens an
  • setzen exemplarische Mess- und Beobachtungsmethoden der qualitativen und quantitativen Forschung ein und üben grundlegende Labortätigkeiten aus
  • benutzen moderne Informationstechnologien sowie Verfahren der Datenver-arbeitung und recherchieren und interpretieren wissenschaftliche Literatur
  • erklären Grundlagen der Statistik

Q2

Die Studierenden führen wissenschaftliche Projekte unter Anleitung durch und präsentieren diese.

Die Studierenden

  • erkennen die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Prinzipien
  • berücksichtigen den Ansatz der evidenzbasierten Medizin
  • führen wissenschaftliche Projekte durch (Planung, Ausführung, statistische Auswertung, Interpretation der Daten)
  • bewerten wissenschaftliche Literatur zu medizinischen Fragestellungen
  • wenden Methoden der medizinischen Statistik und Epidemiologie an
  • präsentieren und diskutieren die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit

Q3

Die Absolventen können wissenschaftliche Ergebnisse auf individuelle Patienten übertragen.

Die Studierenden

  • bewerten die Übertragbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse auf die ärztliche Behandlung im Einzelfall

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4. Soziale und ethische Kompetenz

ist die Fähigkeit, Einstellungen und Werte im ärztlichen Handeln kritisch zu reflektieren und unter Beachtung und Respektierung der soziokulturellen Unterschiede und Autonomieansprüche von Patienten verantwortungsvoll zu leben.

Q1

Die Studierenden kennen gesellschaftliche, ethische und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelns. Sie kennen soziokulturelle Einflüsse auf Gesundheit und Krankheit, auf ärztliche Selbstbilder und auf Erwartungen von gesunden und kranken Menschen an das Gesundheitssystem.

Die Studierenden

  • beachten Grundsätze eines verantwortlichen Umganges mit der Würde und den Persönlichkeitsrechten des Patienten und beachten ihren zentralen Stellenwert für das ärztliche Handeln
  • erläutern Entwicklung und Sozialisation von Individuen und deren Bedeutung für Gesundheit und Krankheit
  • beschreiben Aufbau und Funktion von Gesellschaften und deren Bedeutung für Gesundheit und Krankheit
  • unterscheiden sozial- und verhaltenswissenschaftliche Modelle zur Erklärung von Gesundheit und Krankheit
  • nennen die rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns
  • beschreiben medizinethische Grundbegriffe und Modelle sowie deren histo-rische Entwicklung
  • beschreiben gesellschaftliche Einflüsse auf die ärztliche Rolle und deren Wandel
  • erläutern unterschiedliche Wertesysteme bezüglich ärztlichen Handelns
  • beschreiben soziokulturelle Besonderheiten und Bedürfnisse von gesunden und kranken Menschen

Q2

Die Studierenden gehen auf Menschen aller gesellschaftlichen Gruppen angemessen ein und berücksichtigen dabei deren Verständnis von Gesundheit und Krankheit sowie von Leben, Sterben und Tod. Sie sind in der Lage, Behandlungskonzepte unter ethischen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung individueller Patientenbedürfnisse abzuwägen.

Die Studierenden

  • begreifen, was es bedeutet, Würde und Persönlichkeitsrechte des Patienten im ärztlichen Alltag zu berücksichtigen
  • begreifen verschiedene kulturelle Vorstellungen und Einstellungen zu Leben, Sterben und Tod sowie deren historische Entwicklung
  • wenden die rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns an
  • erkennen die Möglichkeiten und Grenzen ärztlichen Handelns
  • reflektieren typische klinische Fälle aus medizinethischer und arztrechtlicher Sicht
  • reflektieren die gesellschaftlichen Funktionen von medizinischen Maßnahmen
  • setzen sich für die Rechte von gesunden und kranken Menschen ein

Q3

Die Absolventen üben unter Supervision ihre ärztliche Tätigkeit nach professionellen Standards aus.

Die Studierenden

  • berücksichtigen die Würde und die Persönlichkeitsrechte des Menschen
  • kooperieren mit Kollegen und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe mit dem Ziel einer optimalen medizinischen Behandlung
  • handeln nach angemessenen ethischen Grundsätzen und erkennen die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Zuständigkeit
  • bewerten die gesellschaftlichen Konsequenzen von medizinischen Verfahren (z.B. soziale Ungleichheit der medizinischen Versorgung)

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5. Kommunikative Kompetenz

ist die Fähigkeit, jedem Menschen angemessen zu begegnen.

Q1

Die Studierenden kennen die Grundlagen allgemeiner menschlicher Interaktion und die Besonderheiten der Arzt-Patient- sowie der Team-Kommunikation.

Die Studierenden

  • zeigen und beurteilen Techniken des aktiven Zuhörens, verschiedene Frage-techniken sowie Feedbackregeln und nonverbale Aspekte der Kommunikation
  • wenden Techniken zum Aufbau und zum Erhalt einer empathischen Beziehung an
  • reflektieren eigene Interessen und Emotionen sowie die von anderen Personen
  • erläutern Modelle der Arzt-Patient-Beziehung und das Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten in seinen partnerschaftlichen und hierarchischen Aspekten
  • bringen sich konstruktiv in Teams ein, nehmen unterschiedliche Standpunkte der Teammitglieder wahr und reflektieren die eigene Rolle
  • führen einfache ärztliche Gespräche strukturiert durch

Q2

Die Studierenden kommunizieren angemessen im ärztlichen Alltag. Sie reflektieren ihre Kommunikation im multiprofessionellen Team. Sie können fremde Perspektiven einnehmen und berücksichtigen unterschiedliche Interessen.

Die Studierenden

  • kommunizieren kontextangepasst und erfassen die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Patienten
  • erfassen Störungen in der Kommunikation und gehen konstruktiv damit um
  • erfassen Divergenzen zwischen eigenen Werten und Interessen und denen der Patienten und ihrer Angehörigen und berücksichtigen diese angemessen
  • stellen medizinische Maßnahmen bezüglich Vor- und Nachteilen dar und erklären Konsequenzen möglicher diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen
  • können eigene medizinische Ungewissheiten Patienten und Angehörigen gegenüber offen ansprechen 75.12 besprechen präventive, diagnostische und therapeutische Maßnahmen mit allen Beteiligten und vereinbaren gemeinsame Ziele
  • übernehmen Verantwortung im Team und erkennen Aufgaben und Verantwortlichkeiten
  • kommunizieren partnerschaftlich mit anderen Berufsgruppen

Q3

Die Absolventen beherrschen eine angemessene und effektive Kommunikation.

Die Studierenden

  • übernehmen unter Supervision die für die medizinische Behandlung von Patienten notwendige Kommunikation
  • bieten den gesunden und kranken Menschen Raum für eine aktive Beteiligung an der Entscheidungsfindung
  • bringen sich in interprofessionelle Teams ein mit dem Ziel einer optimalen Krankenversorgung
  • fassen Krankheitsgeschichten, diagnostische Prozesse und Therapieempfehlungen z.B. in Arztbriefen zusammen und äußern sich zur Prognose

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6. Selbstkompetenz

ist die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Selbstreflexion als Grundlage einer lebenslangen persönlichen Weiterentwicklung.

Q1

Die Studierenden reflektieren und definieren eigenständig ihre Ziele und verfolgen diese. Sie können eigenständig einen Arbeitsplan aufstellen.

Die Studierenden

  • machen Erfahrungen mit verschiedenen Lern- und Motivationsstrategien
  • entwickeln eigene Lernstrategien und ihr Zeitmanagement
  • bewerten und gewichten den eigenen Lernfortschritt und Lernbedarf
  • erkennen Zeichen der Überlastung bei sich und bei anderen und reagieren darauf angemessen
  • benennen verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung bei beruflichen und persönlichen Herausforderungen, bewerten eigene Bewältigungsstrategien und fordern Hilfe an
  • sorgen für einen Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit

Q2

Die Studierenden wenden ihre Fähigkeiten zur Selbstorganisation im Umgang mit Patienten an und sind sich ihrer ärztlichen Verantwortung bewusst.

Die Studierenden

  • beschreiben Strategien und Techniken zum Zeitmanagement und wenden diese in ihrer klinischen Tätigkeit an
  • benennen und schätzen eigenes Potenzial im Hinblick auf das Team ein und berücksichtigen die Wirkung der eigenen Person auf andere

Q3

Die Absolventen gestalten Arbeitsabläufe sinnvoll und effektiv. Sie aktualisieren fortwährend ihr Wissen. Sie vertreten ihre Interessen angemessen und in Wertschätzung gegenüber anderen.

Die Studierenden

  • wenden Strategien zur Selbstachtsamkeit im Arbeitsalltag an
  • ertiefen geeignete Lernstrategien für das lebenslange Lernen
  • lernen ihre Arbeitsabläufe sinnvoll und effektiv zu strukturieren

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7. Wirtschaftliche Kompetenz

ist die Fähigkeit, die zur Verfügung stehenden Ressourcen effizient zu nutzen.

Q1

Die Studierenden sind mit den Grundlagen der Organisation und Finanzierung des Gesundheitssystems vertraut und kennen die Grund-begriffe der Gesundheitsökonomie.

Die Studierenden

  • begreifen den Aufbau des deutschen Gesundheits- und Sozialsystems sowie die Aufgaben verschiedener Akteure im Gesundheitswesen
  • sehen den Begriff der Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen aus verschie-denen Perspektiven (z.B. Patient oder Kostenträger)
  • beschreiben Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit medizinischer Versorgung beeinflussen können

Q2

Die Studierenden zeigen einen verantwortungsvollen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen, können Wirtschaftlichkeit präventiver, diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen unter Berücksichtigung der ärztlichen Ethik abschätzen und die Bedeutung der Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit medizinischer Versorgung ermessen.

Die Studierenden

  • beschreiben Finanzierungsprinzipien des deutschen Gesundheits- und Sozialsystems
  • erklären Konzepte der gesundheitsökonomischen Evaluation
  • erörtern die ökonomische Effizienz (Kosten-Effektivität) ausgewählter präventiver, diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen

Q3

Die Absolventen üben ihre ärztliche Tätigkeit unter angemessener Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte aus.

Die Studierenden

  • wenden die Prinzipien des Leistungs- und Qualitätsmanagements an
  • berücksichtigen die Wirtschaftlichkeit (Kosten-Effektivität) ihres medizinischen Handelns

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8. Lehrkompetenz

ist die Fähigkeit, Wissen, Fertigkeiten und Haltungen kontextangemessen zu vermitteln.

Q1

Die Studierenden vermitteln theoretische Kenntnisse sowie praktische Fertigkeiten an Mitstudierende.

Die Studierenden

  • vermitteln Wissen, Fertigkeiten und Haltungen an Kommilitonen unter Berücksichtigung verschiedener didaktischer Methoden
  • wenden moderne Präsentationstechniken an
  • erklären die Grundsätze von Lehren und Lernen

Q2

Die Studierenden vermitteln anderen Personen medizinisches Wissen.

Die Studierenden

  • vermitteln Patienten, deren Angehörigen, Studierenden oder Personen anderer Gesundheitsberufe medizinisches Wissen

Q3

Die Absolventen führen Lehrveranstaltungen zu medizinischen Themen durch.

Die Studierenden

  • planen und führen z.B. Seminare oder ähnliche Veranstaltungen zu medizinischen Themen durch und setzen dabei geeignete didaktische Methoden ein

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Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenStudiendekanat der Medizinischen Fakultät der HHU