Innovatives und interdisziplinäres Lehr- und Lernzentrum Medizin

Geplante Eröffnung: 2023

In Düsseldorf wurde mit der Einführung des Modellstudiengangs Erhebliches geleistet, um die Medizinerausbildung zu modernisieren und ihre Qualität zu verbessern. Mit dem neuen innovativen und interdisziplinären Lehr- und Lernzentrum stärken wir die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses in Düsseldorf weiter.

Siegerentwurf des europaweit ausgeschriebenen Realisierungswettbewerbs.
Darstellung: Atelier 30 Architekten, Kassel

Das Gebäude wird durch das »Maßnahmen- und Investitionsprogramm zur Verbesserung der Qualität der Lehre in der Medizin« ­finanziert. Das Projektvolumen von ca. 50 Millionen Euro wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW getragen. Bauherr ist das Universitätsklinikum Düsseldorf.

Schnittstelle zwischen HHU und UKD

Das Lehr- und Lernzentrum entsteht in direkter Nachbarschaft zur O.A.S.E. und bildet eine räumliche Schnittstelle zwischen HHU und UKD. Als verbindendes Element von theoretischer Medizin und klinischer Praxis wird es ein neues Herzstück der Medizinischen Lehre in Düsseldorf.

Über 6.500 m2 Nutzfläche

Auf über 6.500 m2 Nutzfläche wird das Gebäude die Kommunikation und Interaktion zwischen Studierenden und Lehrenden sowie die Interdisziplinarität fördern. Es bildet den Rahmen für neue Lehr- und Lernformate, indem es vier Bausteine der innovativen und interdisziplinären Lehre unserer Fakultät unter einem Dach miteinander verbindet:

  • Das Zentrum für Makroskopische und Klinische Anatomie,
  • ein Zentrum für digitales Lehren, Lernen und Prüfen (zum Einsatz neuer Technologien und aktueller Lehrmethoden),
  • das Trainingszentrum für ärztliche Kernkompetenzen mit Simulationszentrum sowie
  • Hörsäle und Seminarräume.

Das neue Lehr- und Lernzentrum ­verkörpert damit einen elementaren Bestandteil unseres Modellstudiengangs und wird einen großen Beitrag zur stetigen Verbesserung der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in ­Düsseldorf leisten.

Darstellung: Atelier 30 Architekten, Kassel

Theorie und Praxis unter einem Dach

Neben den Kursen der Makroskopischen Anatomie bietet das Zentrum mehr Möglichkeiten zur Vermittlung von klinischer Anatomie (mit Anatomischem Theater). Durch die räumliche Nähe zum Trainings- und Simulationszentrum und den Kliniken des UKD wird die Interaktion und Verzahnung von Grundlagenfächern und Praxis entscheidend erleichtert.

Die frühe Vermittlung von klinisch-­praktischen Fertigkeiten ist eines der Kernmerkmale des »Düsseldorfer ­Curriculum Medizin«. Im Trainings- und Simulationszentrum für Ärztliche Kernkompetenzen wird zusätzlich ein erweitertes Training kommunikativer Kompetenzen mit Schauspielpatienten oder auch die Simulation klinischer Herausforderungen wie z.B. Notfalleinsatz, Geburt, OP oder Intensivstation ermöglicht.

Durch virtuelle (und reale) Mikroskopie in Anatomie und Pathologie wird die Schnittstelle zur Digitalisierung des Studiums verstärkt. Die entsprechende technische Ausstattung und digitale Vernetzung im Zentrum wird darüber hinaus die Möglichkeit eröffnen, zukünftige innovative Lehr-, Lern- und Prüfungskonzepte (z.B. mit virtual oder augmented reality) zu entwickeln und umzusetzen.

Darstellung: Atelier 30 Architekten, Kassel

Am europaweit ausgeschriebenen Realisierungswettwerb haben 19 ­international rennomierte Architekturbüros teilgenommen und bemerkenswerte Entwürfe eingereicht.

Das Preisgericht hat sich nach einem umfangreichen und mehrstufigen ­Bewertungsverfahren einstimmig für den Entwurf des Büros »Atelier 30« aus Kassel entschieden.

Bauherr ist das Universitätsklinikum Düsseldorf

Nutzerseitige Ansprechpartnerin

Katharina Solbach
Tel.: +49 (211) 81-12761
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