21.11.2019 10:33

German Medical Club e.V. vergab Auszeichnungen

Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf gewinnt German Medical Award in der Kategorie „Medical Charity“

Von: Redaktion

In der Kategorie „Medical Charity“ wurden die Medizinische Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, und Uwe Helbig vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden mit dem German Medical Award ausgezeichnet, wobei die Medizinische Flüchtlingshilfe das beste Charity-Projekt des Jahres 2019 ist.

Erhalten eine weitere hochverdiente Auszeichnung: MEDIDUS (v.l.): Vorne: Hend Ben Moussa, Feyza Çelik, Enid Zoe Graeber, Alina Kypke, Shaylin Shahinzad, Sarah Bandar, Simon Sommer, Mona Yassine, 2. Reihe: Roni Can Memis, Thaer Abusamrah, Long Tang Chieu, Foto: privat

13 medizinische Einrichtungen, eine Ärztin und eine Ehrenamtlerin erhielten beim German Medical Award 2019 am 18. November auf der Düsseldorfer Messe MEDICA einen German Medical Award in jeweils unterschiedlichen Kategorien. Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte die Schirmherrschaft übernommen. Die Veranstaltung fand statt in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Beigeordneten für Gesundheit, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. Der Preis wird vom German Medical Club e.V. vergeben und soll einer „innovativen und nachhaltigen Verbesserung der medizinischen Versorgung und Pflege von Patienten“, so der Verein.

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf ist eine Initiative von Medizinstudierenden. Sie verbessert die medizinische Versorgung von Geflüchteten und vermittelt gleichzeitig Studierenden wesentliche Kompetenzen ihres Berufsfelds. . Die Studierenden übernehmen eine Lotsenfunktion im Gesundheitswesen. Arztbesuche werden begleitet, um bürokratische Hindernisse und Sprachbarrieren zu überwinden. Außerdem wird das ärztliche Erstgespräch durch bilinguale Anamnesebögen in zahlreichen Sprachen vereinfacht und beschleunigt. In Kooperation mit der Diakonie Düsseldorf haben die Medizinstudierenden 2015 das Projekt installiert und unterstützen die medizinische Versorgung der in Düsseldorf ansässigen Flüchtlinge seitdem.

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