30.11.16 11:20

IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung

Von: Leibniz-Gemeinschaft

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat Bund und Ländern empfohlen, das IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, weiterhin gemeinsam zu fördern.

Am Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (IUF) werden umweltbedingte Gesundheitsstörungen von Haut, Herz-Kreislaufsystem, Gehirn und Lunge erforscht. Ziel ist die Aufklärung der molekularen Mechanismen, die ursächlich an den gesundheitsschädigenden Wirkungen von Umweltschadstoffen beteiligt sind. Dabei berücksichtigt das Institut auch Fragen der Prävention und Intervention. 2011 wurde das Institut nach einer positiven Beurteilung durch den Wissenschaftsrat in die gemeinsame Bund-Länder-Förderung im Rahmen der Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen.
Nun wurde das Institut erstmals durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft evaluiert. In seiner Stellungnahme hält der Senat fest, dass sich das Institut in den vergangenen Jahren sehr gut weiterentwickelt habe. Seine Veröffentlichungen würden international wahrgenommen und die Beratungsleistungen des IUF zur Risikobewertung und zu Schadstoffgrenzwerten seien für die Gesundheitspolitik hoch relevant. Ferner lobt der Senat, dass das IUF an zahlreichen Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern im Bereich der Alterns- und Wirkstoffforschung beteiligt ist; besonders mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sei die Zusammenarbeit besonders eng. Bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sei das IUF ebenfalls erfolgreich.
Unklar ist die räumliche Unterbringung des Instituts ab 2018. Der Senat geht davon aus, dass die Verantwortlichen diese Frage zügig klären und wird sich dazu vom Aufsichtsrat des Instituts berichten lassen. Er empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung fortzusetzen.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDekanat der Medizinischen Fakultät der HHU