20.07.18 16:00

Promotionsfeier im Sommersemester 2018

Medizinische Fakultät verleiht Doktortitel

Von: Susanne Dopheide

Die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) verleiht in diesem Sommersemester 89 Doktortitel im Rahmen ihrer Promotionsfeier am Freitag, den 20. Juli 2018. Insgesamt wurden 76 Promotionen in der Humanmedizin und 13 in der Zahnmedizin abgeschlossen.

Dr. Maren Weilandt wurde für die beste Dissertation 2017 geehrt: v.l.: Dekan Prof. Dr. Nikolaj Klöcker und der Präsident der Gesellschaft von Freunden und Förderern, Eduard H. Dörrenberg, Foto: UKD. B. Timmermann

Im Rahmen der Promotionsfeier zeichnet Dekan Prof. Dr. Nikolaj Klöcker auch die Doktorarbeit von Dr. Maren Weilandt mit dem Preis für die beste Dissertation 2017 aus. Die Arbeit, die am Institut für klinische Neurowissenschaften der Medizinischen Fakultät der HHU entstand, beschäftigt sich mit der funktionellen Bedeutung bestimmter Hirnregionen und ihrer Verbindung untereinander vor allem im Hinblick auf depressive Erkrankungen.

Dr. Maren Weilandt wurde 1990 in Tönnisvorst geboren, sie studierte Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und schloss das Studium 2015 ab. Zurzeit arbeitet sie als Assistenzärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Elisabeth Krankenhaus Neuwied.

Ihre Dissertation aus dem Bereich der Hirnforschung trägt den Titel: „Robuste Definition und Charakterisierung eines erweiterten sozial-affektiven Default Netzwerkes und Veränderungen seiner Konnektivität bei Depressionen“. Die Arbeit beschreibt zwei von Dr. Weilandt durchgeführte Studien, - zusammenfassend stellt sie ein komplexes Netzwerk vor, das eine zentrale Rolle für soziale und affektive Prozesse sowie für das Beschäftigen mit sich selbst und mit anderen Personen spielt. Die klinische Bedeutung der Forschungsergebnisse zeigt im Hinblick auf an Depression erkrankte Personen anscheinend charakteristische Unterschiede hinsichtlich der Verbindung dieser Netzwerke. Die beschriebenen Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass depressive Patienten eine verminderte Fähigkeit besitzen, flexibel zwischen und externen Prozessen zu wechseln, da sie gewissermaßen in introspektiven Gedanken um sich selbst gefangen sind.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDekanat der Medizinischen Fakultät der HHU