18.05.18 11:43

Deutsche Röntgengesellschaft würdigt „herausragende Ergebnisse“ zur Prostata-Untersuchung mit dem MRT

Hohe Auszeichnung: Radiologe PD Dr. Lars Schimmöller erhielt Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis

Von: Stefan Dreising

Ehrenvolle Auszeichnung für PD Dr. Lars Schimmöller: Er erhielt den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis für seine wissenschaftliche Arbeit „Validierung der multiparametrischen Prostata-MRT mittels gezielter MRT-Biopsie“. Der Radiologe ist Oberarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.

Aus der Begründung der Jury zur Verleihung: „In seiner Arbeit hat er herausragende wissenschaftliche Ergebnisse zur bildgebenden und interventionellen Diagnostik des Prostata-Karzinoms veröffentlicht. Hauptverantwortliche Publikationen, unter anderem im European Journal of Urology (Impact Factor 13,938) spiegeln die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit sowie die Aktualität des Themas wider. Besonders hervorzuheben ist der direkte klinische Bezug der publizierten Daten. So gelang es ihm, nicht nur zu einer substanziellen Verbesserung der Diagnostik des Prostatakarzinoms beizutragen, sondern grundlegend die Radiologie in der Prostatabildgebung zu stärken und gegenüber der Urologie als essenziellen klinischen Kooperationspartner zu positionieren.“

Zum Gedenken an ihren Namensgeber vergibt die Deutsche Röntgengesellschaft seit 1979 jährlich den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis. Der Preis wird für „eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit, die dem Fortschritt der Radiologie dient“, verliehen. Der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde am 11. Mai 2018 im Rahmen der Röntgen-Vorlesung des 99. Deutschen Röntgenkongresses in Leipzig verliehen.

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