Nationale Förderung

  • Zur Erforschung infektiös-immunologischer Erkrankungen zur Unterstützung einschlägiger Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der HIV-Infektion und anderer infektiös-immunologischer Erkrankungen vergibt die Stiftung Fördermittel sowohl zur Förderung von Forschungsvorhaben als auch für einzelne Forschungsgeräte.
    Das jeweilige Antragsvolumen sollte den Betrag von 10.000 Euro nicht überschreiten. Falls ein beantragtes Projekt bereits von anderer Seite gefördert wird, sind Antragsteller gebeten, ihrem Antrag eine Kopie des Bewilligungsschreibens beizulegen.
    Ihre Anträge können Sie bis zum 30. Juli 2018 an die Geschäftsstelle der Stiftung in einer zusammengefassten pdf-Datei richten. Über die Anträge entscheidet das Kuratorium der Stiftung im September 2018.
  • Die Beteiligung von Frauen im Wissenschaftssystem sowie in Führungspositionen entspricht nicht dem Anteil gut qualifizierter Frauen. Daher ist es erforderlich, Talente und Potenziale von Frauen nachhaltig in das Wissenschaftssystem einzubinden und gerade junge Frauen zur Verfolgung einer Wissenschaftskarriere zu motivieren. Um dies zu erreichen, wurde das "Professorinnenprogramm" in einer Bund-Länder-Vereinbarung gemäß Artikel 91b Absatz 1 des Grundgesetzes ("Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen") am 19. November 2007 verabschiedet.

    Auf der Grundlage zukunftsorientierter Gleichstellungskonzepte der Hochschulen sollen zusätzliche Mittel vorrangig für die vorgezogene Berufung von Professorinnen zur Verfügung gestellt werden.
    Gefördert wird die Anschubfinanzierung zu Erstberufungen von Frauen auf unbefristete W 2- und W 3-Professuren. Die Berufung kann im Vorgriff auf eine künftig frei werdende oder zu schaffende Stelle (vorgezogene Berufung) oder auf eine vorhandene freie Stelle (Regelberufung) erfolgen.
    Je Hochschule können in der Regel bis zu drei Erstberufungen von Frauen über einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren gefördert werden.

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
    DLR Projektträger
    Bereich Bildung, Gender
    Abteilung Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt
    Heinrich-Konen-Straße 1
    D-53227 Bonn
    undefinedgender(at)dlr.de

    Ansprechpartnerinnen sind  Dr. Julia Hillenbrand (Telefon: 02 28/38 21-20 16) und  Dr. Heike Scheidemann (Telefon: 02 28/38 21-18 17).
    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger zum 29. Mai 2018 oder zum 29. Mai 2019 das Gleichstellungskonzept, die Dokumentation oder das Gleichstellungszukunftskonzept mit der Angabe der angestrebten Förderung (Anzahl der Professuren, Förderdauer) in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Elektronisch erfolgt die Eingabe unter: undefinedhttps://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/PPIII. Anlagen sind der elektronischen Fassung beizufügen. Die schriftliche Fassung ist in fünffacher (davon mindestens einmal in rechtsverbindlich unterschriebener) Ausfertigung beim Projektträger einzureichen. Die Eingangsfrist gilt als Ausschlussfrist; verspätet eingehende oder unvollständige Unterlagen können nicht mehr berücksichtigt werden.
  • Die DFG lädt ein zur Einreichung von Ideen und Themenvorschlägen für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative zur Förderung neuester, aufwendiger Gerätetechnologien für die Forschung. Die DFG fördert im Programm Großgeräteinitiative im Rahmen von Ausschreibungen aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender oder neuartiger Technologie für den Einsatz in der Forschung. Die Konzepteinreichung ist jederzeit möglich. Vorschläge, die bis zum 31. Juli 2018 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.
    undefinedMehr Information
  • Die DFG hat ihr elektronisches Portal elan zur Antragstellung von Vollanträgen im Förderprogramm „Klinische Studien“ freigeschaltet. In einer Übergangzeit bis zum 1. Juni 2018 dürfen Vollanträge noch auf dem Postweg eingereicht werden. Das Programm „Klinische Studien“ umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung.
    undefinedMehr Information

  • Für das Jahr 2018 schreibt die Tumorstiftung Kopf-Hals wiederum Forschungsförderungen aus, welche sich mit Projekten zur Ätiologie, Pathogenese oder Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich inklusive dem Neurokranium und kindlichen Kopf-Hals- onkologischen Krankheitsbildern beschäftigen. Der Fokus unserer Förderungen liegt bei Anschubfinanzierungen, besonders für Forscherinnen und Forscher oder Forschergruppen auf dem Weg zu möglichen weiterreichenden Einwerbungen und größeren Förderinstrumenten.
    Die Größenordnung unserer Einzelförderungen liegt in der Regel zwischen 20.000,- und 40.000,- Euro pro Forschungsprojekt.

    Anträge können ab sofort bis zum 1. August 2018 in elektronischer Form an foerderung(at)stiftung-tumorforschung.de und/ oder jan.gosepath(at)helios-gesundheit eingereicht werden.
  • Mit Hilfe klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie für die medizinische Versorgung dieser Menschen in Deutschland aufweisen.

    Gefördert werden sollen:
    wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien zum Wirksamkeitsnachweis von Therapiekonzepten. Jede Studie muss eine Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen. Monozentrisch aufgebaute konfirmatorische Studien können nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert werden;
    wissenschaftsinitiierte, explorative klinische Studien, die mit geringen Probandenzahlen einen ersten Wirksamkeitsnachweis für ein Therapiekonzept liefern und der Vorbereitung von multizentrischen klinischen Studien mit hohen Probandenzahlen dienen. Mögliche Studienziele können z. B. die Operationalisierung der patientenrelevanten Endpunkte, die Erprobung von patientenrelevanten Therapieregimen, eine Nutzenabschätzung der neuen Therapie, eine Dosisfindung und/oder eine Abschätzung des "Benefit – Risk"-Verhältnisses sein. Insbesondere klinische Studien mit Maßnahmen zur Beteiligung von Patientinnen und Patienten bzw. deren Vertretungen sollen hier gefördert werden;
    systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards.

    Geschlechts- und altersspezifische Aspekte sollen bei den Projekten in angemessener Weise berücksichtigt werden. Damit gewährleistet wird, dass die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angemessen berücksichtigt werden, sind sie oder ihre Vertretungen bei allen Projekten in geeigneter Weise zu beteiligen.

    In der ersten Verfahrensstufe ist dem DLR Projektträger bis spätestens 28. Mai 2018 zunächst eine Projektskizze in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

    DLR Projektträger
    – Gesundheit –
    Heinrich-Konen-Straße 1
    53227 Bonn
    Telefon: 02 28/38 21-12 10
    Telefax: 02 28/38 21-12 57
    Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

    Ansprechpersonen sind:

    Frau Dr. Eva Müller-Fries
    Telefon: 02 28/38 21-12 10
    E-Mail: klinische-studien(at)dlr.de

    Frau Dr. Svenja Krebs
    Telefon: 02 28/38 21-12 10
    E-Mail: systematische-reviews(at)dlr.de

    Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDekanat der Medizinischen Fakultät der HHU