Nationale Förderung

  • Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung schreibt für die Verbesserung der anwendungsbezogenen und patientenorientierten medizinischen Forschung jährlich drei Clinician Scientist Professuren aus. Mit den Professuren soll Ärzten mit herausragenden Leistungen sowohl in Patientenversorgung als auch Forschung eine langfristige Perspektive gegeben werden, den Berufsweg des Clinician Scientist weiter zu gehen und je 50 % ihrer Arbeitszeit für Forschung mit Lehre und Patientenversorgung einzusetzen. Die Finanzierung der Professur ist auf maximal 10 Jahre angelegt.
    Die Clinician Scientist Professur ist mit insgesamt bis zu 1 Mio. € dotiert für die Finanzierung der Personalkosten sowie des Forschungsanteils des Stelleninhabers. Die restlichen Mittel sind über die Laufzeit der Professur zu verteilen und können frei vom Stelleninhaber für Forschungszwecke verwendet werden. Bewerben können sich Ärzte von Universitätsklinika oder anderen Forschungseinrichtungen mit Patientenversorgung in Deutschland. Erwartet werden eine herausragende Leistung in Forschung, Patientenversorgung sowie Lehre. Die Absolvierung eines Clinician Scientist-Programm oder Vergleichbarem und die Vorlage eines innovativen und international kompetitiven wissenschaftlichen Arbeitsprogrammes ist unabdingbar.
    Die Habilitation ist keine Bedingung, eine abgeschlossene Facharztweiterbildung wird erwartet. Bis zum 4. Oktober 2019 können Antragsskizzen per undefined E-Mail eingereicht werden.
  • Die Knappheit von Spenderorganen ist ein gesellschaftliches Problem, das durch einen hohen Leidensdruck der Patientinnen und Patienten gekennzeichnet ist, die auf ein passendes Spenderorgan warten. Die Vision, Ersatzorgane aus patienteneigenem Material im Labor zu züchten, könnte einen wirkungsvollen Beitrag zur Lösung des Problems liefern. Im Erfolgsfall würde der Organersatz aus dem Labor eine echte Sprunginnovation für den medizinischen Fortschritt bedeuten. Daher wurde dieser Ansatz als ein Pilotwettbewerb für die Förderung von Sprunginnovationen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt.
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beabsichtigt mit seiner Förderung, bestehende Limitierungen bei der Kultivierung von Organoiden zu überwinden und die Realisierung der Vision im Labor gezüchteter Ersatzorgane zu forcieren. Der dringlichste Bedarf an Spenderorganen in Deutschland besteht laut Eurotransplant 2017 bei Niere, Leber, Herz, Lunge und Bauchspeicheldrüse. Deshalb konzentriert sich Wettbewerb zunächst auf diese fünf Organe.
    Während der nicht geförderten Wettbewerbsphase müssen die Bewerberinnen und Bewerber mehrere Stufen durchlaufen. Am Ende erhalten die drei Gewinnerteams die Möglichkeit, einen Förderantrag für ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu stellen, um ihre Methoden der Kultivierung von Organoiden in Richtung Organersatz voranzutreiben. Der erste Platz kann eine Fördersumme von bis zu 3 Millionen Euro beantragen, der zweite bis zu 2 Millionen Euro und der dritte Platz bis zu 1 Million Euro. Nur die drei Gewinnerteams des Wettbewerbs qualifizieren sich für eine Förderung.
    Zur Förderrichtlinie

    Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich mit den Ansprechpartnern:
    undefinedDr. Michael Stöcker, Tel.: 02461 61-3326
    undefinedDr. Rudi Loesel, Tel.: 02461 61-96451
     
  • Open Access, also der freie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im Internet, bietet ein hohes Verbreitungs- und Verwertungspotenzial wissenschaftlicher Publikationen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stärkt daher mit seiner Open Access-Strategie die Entwicklung einer umfassenden Open Access-Kultur in Wissenschaft und Forschung. Wichtiges Umsetzungselement war die Einführung einer Open Access-Klausel in die Projektförderung des BMBF. Wissenschaftliche Beiträge (Zeitschriftenpublikationen) aus vom BMBF geförderten Projekten sollen so publiziert werden, dass sie entweder sofort mit Erscheinen oder nach Ablauf einer Frist von höchstens zwölf Monaten frei über das Internet zugänglich sind. Hierfür können zusätzliche Ausgaben für die Publikation anfallen. Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Bis zu einer Höhe von 2 000,00 Euro (netto) je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2 000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2 400 Euro (netto).

    Ansprechpartner beim für die Umsetzung der Förderrichtlinie zuständigen Projektträger ist: 
    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
    z. Hd. undefinedFrau Sarah Andrejewski
    Geschäftsbereich Gesellschaft und Innovation
    Steinplatz 1
    10623 Berlin
    Telefon: +49 (0) 30/31 00 78-55 85
    Die Antragstellung erfolgt mittels dem unter undefinedhttps://www.bildung-forschung.digital/files/PostGrantFund.pdf zur Verfügung stehenden Formular und der Einreichung eines Publikationsangebotes.
    Weitere Informationen finden Sie unter undefinedhttps://www.bildung-forschung.digital/de/finanzierung-von-open-access-publikationen-2008.html.
    Bitte beachten Sie die Ergänzenden Hinweise unter undefinedhttps://www.bildung-forschung.digital/files/171115_PGF%20erg%c3%a4nzende%20Hinweise.pdf zum Antragsverfahren.
    Das Antragsformular ist ausgefüllt mit rechtsverbindlicher Unterschrift und Stempel elektronisch und postalisch beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH einzureichen.  Anträge können fortlaufend gestellt werden.
  • Um für die Sicherheit von Chemikalien und neuen Produkten Sorge zu tragen, ist ein tiefgehendes Verständnis der potenziellen toxischen Wirkung dieser Stoffe erforderlich. Eine steigende Anzahl rechtlich vorgeschriebener Sicherheitsprüfungen für Verbraucher und Mitarbeiter erfordert aktuell Toxizitätstests an Tieren. Es besteht daher der Bedarf, weiterhin an der Entwicklung alternativer Ansätze zu arbeiten und durch innovative Methoden auf der Grundlage humanbiologischer Erkenntnisse die Entwicklung tierversuchsfreier Methoden zu beschleunigen, um Tierversuche möglichst zu vermeiden.
    2014 veröffentlichten das niederländische ZonMw und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine erste gemeinsame Förderrichtlinie für trans­nationale multidisziplinäre Projekte. Um diesen Bereich in Europa weiter zu stärken und nachhaltige Forschungs­kooperationen zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien zu fördern, veröffentlichen ZonMw (Nieder­ländische Organisation für Gesundheitsforschung und Entwicklung), das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) und F.R.S.-FNRS (Fonds für Wissenschaftliche Forschung-FNRS) nun eine Folgerichtlinie.

    In einem interdisziplinären Ansatz aus systembiologischer und toxikologischer Forschung sollen gemeinsame, innovative und anwendungsorientierte Projekte zum Ersatz von Tierversuchen gefördert werden. Die gemeinsamen Projekte sollen durch die internationale Zusammenarbeit in einem Konsortium öffentlicher und privater Partner einen Mehrwert generieren. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt.
    Das Gesamtbudget für die Förderinitiative wird auf rund 3,8 Millionen Euro veranschlagt. Eine grenzüberschreitende Förderung ist nicht möglich. Jedes gemeinsame Projektkonsortium kann ein Verbundprojekt mit einer Dauer von maximal vier Jahren beantragen. Projektbezogene Personalkosten auf deutscher Seite können insgesamt für maximal 36 Personenmonate gefördert werden.

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Lebenswissenschaften und Gesundheit (LGF), Forschungszentrum Jülich GmbH
    Ansprechpartner für deutsche Antragsteller:
    undefinedDr. Sonja Matthiesen, Telefon: 0 24 61/61-9 64 55
    undefinedDr. Rudi Loesel, Telefon: 0 24 61/61-9 64 51

    Die gemeinsame transnationale Förderung wird vom Joint Call Secretariat (JCS) koordiniert, das vom Projektträger Jülich geleitet wird. Es fungiert als zentrale Anlaufstelle für alle Projektkoordinatoren. Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.
    Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der undefinedInternetadresse im Bereich Formularschrank abgerufen werden.

    Zur Erstellung und Einreichung von Projektskizzen und förmlichen Förderanträgen ist das elektronische Antragssystemundefined „easy-Online“ zu nutzen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis 2. Juli 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Die Projektskizzen sind in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. 
  • Mit Hilfe klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie für die medizinische Versorgung dieser Menschen in Deutschland aufweisen.
    Gefördert werden:
    - wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien zum Wirksamkeitsnachweis von Therapiekonzepten. Jede Studie muss eine Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen. Monozentrisch aufgebaute konfirmatorische Studien können nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert werden;
    - wissenschaftsinitiierte, explorative klinische Studien mit geringen Patientenzahlen, die der direkten Vorbereitung von multizentrischen klinischen Studien mit hohen Patientenzahlen dienen. Mögliche Studienziele können z. B. die Operationalisierung der patientenrelevanten Endpunkte, die Erprobung von patientenrelevanten Therapieregimen, eine Nutzenabschätzung der neuen Therapie und/oder eine Dosisfindung sein. Insbesondere klinische Studien mit Maßnahmen zur Beteiligung von Patientinnen und Patienten bzw. deren Vertretungen sollen hier gefördert werden. Explorative Studien können mono- oder multizentrisch aufgebaut sein;
    - systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards.Klinische Studien können für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren gefördert werden. In begründeten Fällen, in denen die klinische Studie innerhalb von vier Jahren nicht beendet werden kann, besteht die Möglichkeit, die Studie über diesen Zeitraum hinaus fortzuführen. Über die Fortführung und gegebenenfalls eine damit verbundene Aufstockung der benötigten Mittel wird im Rahmen einer Zwischenbegutachtung entschieden.
    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt: DLR Projektträger, - Gesundheit -, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Telefon: 02 28/38 21-12 10,Internet: undefinedwww.gesundheitsforschung-bmbf.de
    Ansprechpersonen sind:
    undefinedFrau Dr. Eva Müller-Fries
    , Telefon: 02 28/38 21-12 10
    undefinedFrau Dr. Anna Jacobs
    , Telefon: 02 28/38 21-12 10
    Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem DLR Projektträger bis spätestens 14. Juni 2019 zunächst eine Projektskizze in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist, Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.
    Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse undefinedhttps://foerderportal.bund.de/ abgerufen oder unmittelbar beim oben angegebenen Projektträger angefordert werden.
    Skizzeneinreichenden wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderrichtlinie sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert. Informationen zu diesem Web-Seminar sind online beim Projektträger unterundefined http://www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/Dokumente/GF/Webseminar_Klinische_Studien_2019.pdf erhältlich.
  • Ziel der Bekanntmachung ist die Förderung transnationaler Verbundvorhaben von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zu innovativen Fragestellungen im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
    Viele Fragestellungen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen erfordern die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Fachdisziplinen. Daher ist eine Zusammenarbeit zwischen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen in den Forschungsprojekten erwünscht.
    Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler im Sinne der vorliegenden Bekanntmachung müssen bei Einreichung der ausführlichen Projektbeschreibungen ihren ersten Doktortitel vor mindestens drei und längstens vor bis zu zehn Jahren erhalten haben.
    Die Zuwendungen an die deutschen Partner werden im Wege der Projektförderung gewährt.

    Mit einem Förderbeginn ist in der ersten Hälfte des Jahres 2020 zu rechnen. Die Forschungsprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden.

    Projektträger:
    DLR, − Gesundheit −, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Telefon: 02 28/38 21-12 10
    Ansprechperson(en) für deutsche Antragstellende sind: Frau PD Dr. Hella Lichtenberg, Telefon: 02 28/38 21-11 57, Herr Dr. Wolfgang Ballensiefen, Telefon: 02 28/38 21-11 44.
    Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

    Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt. Zuerst wird ein internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt, die deutschen Projektpartner der ausgewählten transnationalen Konsortien werden dann in einer weiteren Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert.
    In der ersten Verfahrensstufe ist dem ERA-CVD-Sekretariat, das für diese Bekanntmachung im DLR Projektträger − Gesundheit − ist, bis spätestens 29. April 2019, 17.00 Uhr MESZ zunächst gemeinsame ausführliche Projektbeschreibungen des Verbunds in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.
  • Im Rahmen dieser Richtlinie sollen Vorhaben gefördert werden, die den Grundstein für die Entwicklung innovativer Arzneimittel legen. Dabei sollen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung so weiterentwickelt werden, dass sie zielgerichteter und schneller Eingang in die Wirkstoffforschung und -entwicklung finden können. Gegenstand der Förderung sind Einzel- und Verbundvorhaben, in denen Targets unter industrierelevanten Aspekten validiert und damit auf ihre Eignung als Ausgangspunkt für die Wirkstoffentwicklung überprüft werden.
    Von grundlegender Bedeutung für die weiteren Entwicklungsschritte für ein neues Arzneimittel ist die Möglichkeit, therapeutische Effekte überprüfen zu können. Dazu ist für das zu validierende Target idealerweise bereits ein spezifischer Biomarker bekannt. Die Targets unterliegen keiner indikationsbezogenen Einschränkung, sollten jedoch einen hohen medizinischen Bedarf in der Humanmedizin adressieren. Die Validierung kann sowohl in vitro als auch in vivo erfolgen. Es besteht die Möglichkeit standardisierte Arbeiten im Projekt durch Dienstleister mit Expertise in der prä­klinischen Forschung und Entwicklung durchführen zu lassen. 
    Die zur Durchführung des Vorhabens erforderliche Infrastruktur wird vorausgesetzt. Auch müssen die für die jeweiligen Forschungsziele erforderlichen Expertisen und Kapazitäten adäquat in die Vorhaben eingebunden sein. Die Antragsteller haben bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung die Patentsituation für das geplante Vorhaben zu recherchieren, im Antrag darzustellen und schutzwürdige Ergebnisse entsprechend zu sichern.
    Die Laufzeit der Projekte soll zunächst auf zwei Jahre ausgerichtet sein. 
    Projektträger:
    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT), Projektträger Globale Gesundheit - Bereich Pharma Steinplatz 1, 10623 Berlin. Ansprechpartnerin: Dr. Lisette Leonhardt, Telefon: 0 30/31 00 78-4 98,  Telefax: 0 30/31 00 78-2 47,  undefinedInternet
    Es wird empfohlen, zur Antragsberatung und vor der Einreichung der Projektskizzen mit dem Projektträger VDI/VDE-IT Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.
    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 23. April 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher oder elektronischer Form vorzulegen. Mit Blick auf das internationale Begutachtungsverfahren wird die Einreichung der Projektskizzen in englischer Sprache empfohlen.
  • Mit dieser Fördermaßnahme werden wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien zur Überprüfung und Verbesserung der Praxis in der krebsbezogenen Gesundheits- und Krankenversorgung gefördert. Jede Studie muss eine präventive, diagnostische oder therapeutische Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen. Ziel der Studien ist der Vergleich und die Optimierung bereits bestehender Präventionsmaßnahmen, Diagnose- und Therapieverfahren.
    Die Studien sollen essentielle, praxisrelevante Fragen der Krebsbehandlung adressieren und ein hohes Potenzial zur Verbesserung der Versorgungspraxis aufweisen. Die Studien sollen auch auf eine messbare Verbesserung der Lebensqualität der Patientinnen und Patienten ausgerichtet sein. Sie sollen darauf abzielen, Empfehlungen und Leitlinien bzw. Standards für die Praxis entscheidend weiterzuentwickeln.
    Die Förderung verläuft in zwei Phasen, einer Konzeptentwicklungsphase und einer Realisierungsphase.
    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt: DLR Projektträger,  − Gesundheit −,  Bonn,  Telefon: 02 28/38 21-12 10.
    Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer, geeigneter Weise bekannt gegeben.
    Ansprechpersonen: undefinedDr. Hubert Misslisch, Telefon: 02 28/38 21-12 71, undefinedDr. Axel Aretz
    Telefon: 0228/38 21-11 51
    Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich. Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse undefinedhttps://foerderportal.bund.de/ abgerufen oder unmittelbar beim oben angegebenen Projektträger angefordert werden.
    Das Antragsverfahren für die 1. Stufe, die Konzeptentwicklungssphase, ist einstufig angelegt. Dem Projektträger ist bis spätestens 13. Mai 2019 ein rechtsverbindlich unterschriebener förmlicher Förderantrag für die Konzeptentwicklungsphase der geplanten klinischen Studie sowie eine Vorhabenbeschreibung in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Für die Vorhaben, die für die Konzeptentwicklungsphase ausgewählt wurden, kann am Ende der Konzeptentwicklungsphase eine Anschlussförderung für die Realisierungsphase beantragt werden. Dieser kann auch eine Machbarkeitsstudie vorgeschaltet werden. Leitfaden zur Antragsstellung
  • Weltweit sind muskuloskelettale Erkrankungen eine der wichtigsten Ursachen für chronische Schmerzen, körperliche Funktionseinschränkungen und den Verlust von Lebensqualität. Diese Förderrichtlinie gilt in Verbindung mit dem Rahmenprogramm Gesundheitsforschung.
    Es soll eine begrenzte Anzahl interdisziplinärer Verbundprojekte gefördert werden, in denen sich Arbeitsgruppen aus universitären, außeruniversitären und gegebenenfalls industriellen Forschungseinrichtungen auf regionaler oder überregionaler Ebene zusammenschließen. Ein Verbund soll in der Regel nicht mehr als fünf bis acht Teilprojekte umfassen. Die Forschungsprojekte eines Verbunds müssen einen gemeinsamen inhaltlichen und/oder methodischen Fokus aufweisen. Die Verbundbildung darf sich dabei nicht an einzelnen muskuloskelettalen Erkrankungen orientieren, sondern an Querschnittsthemen, die verschiedene muskuloskelettale Krankheitsbilder gemeinsam betreffen und deren inter­disziplinäre Bearbeitung neuen Erkenntnisgewinn verspricht. 
    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 11. April 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF folgenden Projektträger (PT) beauftragt:
    DLR Projektträger, − Gesundheit −, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Telefon: 02 28/38 21-12 10, www.gesundheitsforschung-bmbf.de.
    Ansprechpersonen sind: Dr. Kristina Foterek, Telefon: 02 28/38 21-11 61 und undefinedDr. Friederike Bathe, Telefon: 02 28/38 21-12 25
    Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich. 
  • Gefördert wird der Aufbau von interdisziplinären lokalen Forschungskernen für Massenspektrometrie in der Systemmedizin an Universitäten bzw. außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Diese müssen darauf ausgerichtet sein, einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung der Massenspektrometrie als Teil der systemmedizinischen Forschung in Deutschland zu leisten. Auch Wirtschaftsunternehmen aus dem weiten Bereich der Massenspektrometrie, von der Probenvorbereitung und Geräteentwicklung bis hin zur Analysesoftware, können sich in geeigneter Weise an dem Aufbau der Forschungskerne beteiligen.

    Um einen hohen Interaktionsgrad zu erreichen und kurze Kommunikationswege sicherzustellen, sollten alle notwendigen Expertisen an einem geographisch eng umgrenzten Forschungsstandort gebündelt werden. Diese Forschungskerne sollen sich mit ihrem Forschungsprofil und mit ihrer vorgesehenen thematischen Fokussierung überzeugend in das bestehende lokale wissenschaftliche und gegebenenfalls wirtschaftliche Umfeld integrieren. Entsprechend sollen gut ausgewiesene Expertisen auf relevanten FuE1-Gebieten am jeweiligen Standort einbezogen werden. Jedem Kern wird die Möglichkeit gegeben, bis zu zwei Nachwuchsgruppen in den Antrag mit aufzunehmen. Mit dieser ersten Förderrichtlinie sollen zunächst drei bis sechs Forschungskerne mit einer Laufzeit von bis zu sechs Jahren gefördert werden. Die Etablierung weiterer Forschungskerne ist geplant und wird in einer gesonderten Bekanntmachung veröffentlicht.

    Die Forschungskerne können unter Berücksichtigung der benannten Rahmenbedingungen für einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren konzipiert und eingereicht werden. Die vorzulegenden wissenschaftlichen Konzepte und Finanzpläne sind für einen entsprechenden Zeitraum auszugestalten.

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

    undefinedProjektträger Jülich (PtJ)
    Lebenswissenschaften und Gesundheitsforschung
    - Molekulare Lebenswissenschaften (LGF 2) -
    Forschungszentrum Jülich GmbH
    52425 Jülich
    Telefax: 0 24 61/61 90 80

    Ansprechpersonen sind: undefinedDr. Sigrid Grolle,  Telefon: 0 24 61/61 86 02, undefinedDr. Björn Dreesen-Daun,  Telefon: 0 24 61/61 87 04

    Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich. Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren. In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger bis spätestens zum 8. Mai 2019 zunächst ein Konzept für den geplanten Forschungskern in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.
  • Ziel dieser Förderrichtlinie ist die anwendungsnahe Erforschung, Entwicklung und Erprobung von disziplin- und fachbezogenen digitalen Lehr-/Lernkonzepten - sogenannte digitale Fachkonzepte - auf Studiengangs- oder Modulebene im Hinblick auf bildungs- und hochschulpolitische Herausforderungen und Ziele;
    die Etablierung von standortübergreifenden Transferkooperationen zur Digitalisierung disziplin- und fachbezogener digitaler Lehr-/Lernkonzepte an mehreren Standorten.

    Die mit der Förderung angeregten Forschungsprojekte sollen bestehende Gelingensbedingungen, Beispiele guter Praxis und sich bereits in der angewandten Forschung befindliche Technik einer digitalen Hochschulbildung im Kontext einer wissenschaftlichen Fächerkultur entlang fachlicher Fragen aufgreifen, weiterentwickeln und in ein anwendbares, möglichst umfassendes digitales Lehr-/Lernkonzept überführen.

    Die Zuwendungen werden im Wege einer Projektförderung gewährt. Projekte können mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren (36 Monate) gefördert werden. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 10. Januar 2019 Projektskizzen zu den intendierten Projekten vorzulegen.
    Die Einreichung erfolgt auf elektronischem Weg über ein Skizzen-Tool easy-Online unter undefinedhttp://foerderportal.bund.de/easyonline
    Die postalische Version ist an folgende Adresse zu senden: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Projektträger „Digitale Hochschullehre“ Steinplatz 1 10623 Berlin.
  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Förderinitiative "Gesund – ein Leben lang" (GeLang) gestartet. Aufbauend auf den Besonderheiten und Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen, im Alter, bei arbeitenden Menschen und bei Männern und Frauen werden neue und wirkungsvolle Konzepte zur Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung entwickelt.
    Um die einzelnen Projekte und Maßnahmen der Förderinitiative zu vernetzen, ihre Ergebnisse zu bündeln, aufzuarbeiten und weiterzuentwickeln, fördert das BMBF ein Begleitprojekt. Es soll durch die Bearbeitung eigener Forschungsfragestellungen den fachlichen und methodischen Stand von Wissenschaft und Forschung erweitern und den Transfer von Forschungsergebnissen unterstützen. Mit dieser Fördermaßnahme leistet das BMBF einen Beitrag zur Ausgestaltung der Aktionsfelder "Prävention und Ernährungsforschung" und "Versorgungsforschung – die Systemherausforderung" im Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung.

    Gefördert wird ein Begleitprojekt als Einzelprojekt oder Verbundvorhaben. Die Antragstellenden müssen durch einschlägige Vorarbeiten in Forschung und Entwicklung zu Themen der Förderinitiative ausgewiesen sein. In das Begleitprojekt müssen alle zur Bearbeitung erforderlichen Partner aus Wissenschaft und Praxis einbezogen werden. Dazu gehören auch Betroffene oder ihre Vertretungen. 

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:
    DLR Projektträger, – Gesundheit –, Heinrich-Konen-Straße 1,  53227 Bonn, Telefon: 02 28/38 21-12 10, 
    Ansprechperson ist:
    undefinedDr. Eva Becher,
    Tel.: 030/6 70 55-79 17

    Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich. Dem Projektträger ist bis spätestens 5. November 2018 ein rechtsverbindlich unterschriebener förmlicher Förderantrag sowie eine Vorhabenbeschreibung in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.
  • Das "Professorinnenprogramm" wurde in einer Bund-Länder-Vereinbarung gemäß Artikel 91b Absatz 1 des Grundgesetzes ("Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen") am 19. November 2007 verabschiedet. Auf der Grundlage zukunftsorientierter Gleichstellungskonzepte der Hochschulen sollen zusätzliche Mittel vorrangig für die vorgezogene Berufung von Professorinnen zur Verfügung gestellt werden.
    Gefördert wird die Anschubfinanzierung zu Erstberufungen von Frauen auf unbefristete W 2- und W 3-Professuren. Die Berufung kann im Vorgriff auf eine künftig frei werdende oder zu schaffende Stelle (vorgezogene Berufung) oder auf eine vorhandene freie Stelle (Regelberufung) erfolgen.
    Je Hochschule können in der Regel bis zu drei Erstberufungen von Frauen über einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren gefördert werden.

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
    DLR Projektträger
    Bereich Bildung, Gender
    Abteilung Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt
    Heinrich-Konen-Straße 1
    D-53227 Bonn
    undefinedgender(at)dlr.de

    Ansprechpartnerinnen sind  Dr. Julia Hillenbrand (Telefon: 02 28/38 21-20 16) und  Dr. Heike Scheidemann (Telefon: 02 28/38 21-18 17).
    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger zum 29. Mai 2019 das Gleichstellungskonzept, die Dokumentation oder das Gleichstellungszukunftskonzept mit der Angabe der angestrebten Förderung (Anzahl der Professuren, Förderdauer) in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Elektronisch erfolgt die Eingabe unter: undefinedhttps://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/PPIII. Anlagen sind der elektronischen Fassung beizufügen. Die schriftliche Fassung ist in fünffacher (davon mindestens einmal in rechtsverbindlich unterschriebener) Ausfertigung beim Projektträger einzureichen. Die Eingangsfrist gilt als Ausschlussfrist; verspätet eingehende oder unvollständige Unterlagen können nicht mehr berücksichtigt werden.
Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDekanat der Medizinischen Fakultät der HHU