Internationale Förderung / EU-Förderung

  • Gesucht werden für die ERC Advanced Grants etablierte, aktive Wissenschaftler/innen mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz. Bei der Begutachtung der wissenschaftlichen Leistung sind die letzten zehn Jahre vor der Antragstellung maßgeblich. Bewertungsgrundlage sind u.a. die Publikationen als Erstautor/in in führenden internationalen Zeitschriften, (übersetzte) Monographien, Patente, Vorträge auf internationalen Konferenzen, Forschungsexpeditionen, die Organisation von internationalen Konferenzen sowie (inter-) nationale Wissenschaftspreise und Akademiemitgliedschaften der Antragsteller/in der letzten zehn Jahre.
    Das Budget beläuft sich maximal auf 2,5 Millionen Euro (in Ausnahmefällen zusätzlich einmalig bis zu 1 Millionen Euro) für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren. Das Forschungsthema ist für alle Forschungsbereiche offen ("bottom up"). Aktuell ist die AdG Ausschreibung geöffnet mit Deadline am 29. August 2019.
  • Angestrebt wird die effektive Kooperation zwischen Forschern, Anwendern und Praxispartnern aus dem Bereich der Krisenvorsorge zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung vor biologischen Gefahren, wie sie durch Epidemien oder Pandemien entstehen.
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Agence Nationale de la Recherche (ANR) streben die Förderung von interdisziplinären Forschungsprojekten an, um die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen sowie die bilaterale Kooperation auf dem Gebiet der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Frankreich und Deutschland zu verfestigen.
    Die Forschungsverbünde müssen interdisziplinär und interinstitutionell aufgestellt sein. Spezielle Risiken können sich ergeben aus: Naturereignissen und technischen Störfällen sowie epidemische und pandemische Ausbrüche und auch dem vorsätzlichen Ausbringen gesundheitsgefährdender biologischer Agenzien (beispielswiese bei kriminellen oder terroristischen Taten). Projektvorschläge sollen neue Lösungen entwickeln oder vorhandene Lösungen in zielgerichtete Ansätze zur Prävention und Bewältigung biologischer Gefahrenlagen integrieren. Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, undefinedHinweise und Nebenbestimmungen können online oder unmittelbar beim Projektträger, dem  VDI Technologiezentrum GmbH, angefordert werden.
    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Projektskizzen aller deutschen und französischen Partner reichen sie bis spätestens zum 10. September 2019 ein.
    Vorhaben, die überwiegend die Grundlagenforschung betreffen erhalten bis zu 40 Mio. Euro, Projeke zur industriellen Forschung bis zu 20 Mio und Projekte, die experimentelle Entwicklung betreffend: 15 Mio. Euro pro Vorhaben. Beihilfen für Durchführbarkeitsstudien zur Vorbereitung von Forschungstätigkeiten werden mit bis 7,5 Mio. Euro pro Studie vergütet.

    Projektträger: VDI-Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung,VDI-Platz 1,40468 Düsseldorf, Dr. Jan Bornemeier, undefined Telefon: +49 2 11/62 14-4 23
  • Die Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance (JPIAMR) wird voraussichtlich im Januar 2018 einen Aufruf zum Thema „New Targets, Compounds and Tools” zur Innovation gegen antibiotikaresistente Bakterien veröffentlichen. Es werden transnationale Forschungsprojekte mit drei bis sechs (in Ausnahmefällen sieben) Partnern aus den am Aufruf beteiligten Ländern gefördert.
  • Das ERA-Net „E-Rare” für Forschungsprogramme zu seltenen Erkrankungen wird voraussichtlich am 07. Dezember 2017 einen Aufruf für „Transnational research projects on hypothesis-driven use of multi-omic integrated approaches for discovery of disease causes and/or functional validation in the context of rare diseases” veröffentlichen. Es sollen transnationale Verbundprojekte mit drei bis sechs Partnern aus den am Aufruf beteiligten Ländern gefördert werden.
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