HHU StartMedical FacultyResearchForschungspreise und Stipendien

Das Kuratorium der Stiftung „HufelandPreis“ fordert hiermit öffentlich auf, sich um den „Hufeland-Preis 2020“ zu bewerben. Der „Hufeland-Preis“ ist mit 20.000 Euro dotiert und wird für die beste Arbeit auf dem Gebiet der Präventivmedizin und/oder der Versorgungsforschung vergeben.

Er kann auch zwei Arbeiten, die als gleichwertig anerkannt worden sind, je zur Hälfte zugesprochen werden. Zur Teilnahme berechtigt sind Ärzte und Zahnärzte, die im Besitz einer deutschen Approbation sind, gegebenenfalls auch zusammen mit maximal zwei CoAutoren mit abgeschlossenem wissenschaftlichen Studium. Die Arbeit muss auf eigenen ärztlichen Erkenntnissen, gegebenenfalls unter Einbeziehung der wissenschaftlichen Erkenntnisse von Co-Autoren im Sinne der Teilnehmerberechtigung, beruhen, die von dem Preisrichterkollegium als wesentlich und wissenschaftlich vertretbar angesehen werden. Die Zusammenfassung und Wiedergabe schon bekannter medizinischer Tatsachen erfüllt diese Voraussetzung nicht, es sei denn, dass sie in einen bestimmten neu erarbeiteten Zusammenhang gesetzt wurden und dadurch neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden. 
Eine etwaige Veröffentlichung der Arbeit darf zum Zeitpunkt ihrer Einreichung nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Oktober 2010. 

 

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte besonders begabte und motivierte klinisch und wissenschaftlich tätige ÄrztInnen am Beginn ihres Berufsweges unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll der Grundstein zur wissenschaftlichen Selbständigkeit und zur Karriere als Clinician Scientist gelegt werden. Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für junge Ärzte in der Weiterbildungsphase aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 230.000 € dotiert, von denen bis zu 80% für die Finanzierung des eigenen tariflichen Gehalts verwendet werden können. Erwartet wird ein Antrag, der die wissenschaftliche Bedeutung und Qualität des Forschungsvorhabens zeigt und die bisherigen wissenschaftlichen Leistungen des Antragstellers sowie sein Potenzial für eine erfolgreiche akademische Karriere aufzeigt. Antragsberechtigt sind Ärzte in der Weiterbildungsphase an Universitätsklinika oder an anderen Forschungseinrichtungen mit Aufgaben in der Patientenversorgung in Deutschland.
Es können bis zum 4. März 2020 Antragsskizzen für das zweistufige Antragsverfahren per E-Mail an:
kontakt(at)ekfs.de eingereicht werden.

 

Die Eberhard-Igler-Stiftung schreibt den Edens-Preis 2019 aus. Der Edens-Preis ist eine Auszeichnung für besondere wissenschaftliche Leistungen und soll der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf dienen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Über die Preisverleihung entscheidet das Kuratorium der Eberhard-Igler-Stiftung im Jahr 2020. Zur Teilnahme sind alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf berechtigt, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung der eingereichten Arbeit noch nicht als Professorin bzw. Professor berufen waren.  Die Arbeit muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Es wird ein Thema aus der Kreislaufforschung oder verwandten Gebieten behandelt.
  • Die Arbeit beruht auf eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
  • Die Arbeit ist innerhalb der letzten 18 Monate vor der Einreichungsfrist in einer internationalen Fachzeitschrift zur Publikation akzeptiert oder veröffentlicht worden.
  • Falls eine Arbeit auch zu einer anderen Ausschreibung eingereicht ist oder wird, ist dies anzugeben.
  • Im Falle einer Gemeinschaftsarbeit muss der eigene Beitrag dargestellt werden.
  • Habilitationsschriften werden nicht berücksichtigt.

Bewerbungsschluss für den Edens-Preis 2019 ist der 31.12.2019. Die Arbeit ist schriftlich und per Email an die Geschäftsstelle der Stiftung zu richten: Stabsstelle Justitiariat, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universitätsstraße 1, Gebäude 16.11, 40225 Düsseldorf.

 

Den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis verleiht die DFG an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich vorbildlich und nachhaltig darum bemühen, den Tierschutz in der Forschung zu verbessern. Dazu gehört insbesondere die Entwicklung von Verfahren, die zur Reduzierung, Verfeinerung und zum Ersatz von Tierversuchen beitragen.
Der Ursula M. Händel-Tierschutzpreis geht auf die Initiative seiner gleichnamigen Stifterin zurück. Frau Händel (1915-2011) setzte sich viele Jahre lang in vielfältiger Weise für den Tierschutz ein. So gründete sie unter anderem den "Bonner Arbeitskreis für Tierschutzrecht" und engagierte sich in diesem Rahmen für die Novellierung des Tierschutzgesetzes. Ein besonderes Anliegen war für sie der Tierschutz in Wissenschaft und Forschung. Dabei zielte ihr Engagement vor allem darauf, das Leiden von Versuchstieren so weit wie möglich zu begrenzen und die Zahl von Tierversuchen zu reduzieren. Zu diesem Zweck stellte Frau Händel der DFG umfangreiche finanzielle Mittel zur Verfügung, mit denen eine oder mehrere Arbeiten zur Verbesserung des Tierschutzes in der Forschung ausgezeichnet werden können.
Mit einem Preisgeld von derzeit 80.000 Euro ist der Ursula M. Händel-Tierschutzpreis der höchst dotierte Forschungspreis dieser Art in Deutschland.
Bewerbungen können bis spätestens zum 15. Januar 2020 eingereicht werden.
Ansprechpartnerin:
Dr. Sonja Ihle
E-Mail: Sonja.Ihle(at)dfg.de
Telefon: +49 (228) 885-2362
Telefax: +49 (228) 885-713320
Kennedyallee 40
53175 Bonn

 

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stifterverband schreiben für Lehrende, die an Hochschulen in staatlicher Trägerschaft oder an staatlich refinanzierten Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen tätig sind, 2019 erneut bis zu 40 Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre aus.
Bei den Fellowships handelt es sich um eine individuelle, personengebundene Förderung, die den Fellows Freiräume und Ressourcen für die Durchführung der geplanten Lehrinnovation verschafft.
Info und Download der Antragsunterlagen

  • Die Stiftung vergibt fünf Stipendien an besonders qualifizierte promovierte Nachwuchswissenschaftler/-innen aus dem In- und Ausland zur Durchführung eines weiterqualifizierenden Forschungsaufenthalts außerhalb der eigenen Institution.

    Angesprochen sind die Gebiete Ophthalmologie (insbesondere altersabhängige Makuladegeneration), Nephrologie (insbesondere immunologische Nierenerkrankungen und akutes Nierenversagen) und Onkologie (insbesondere geriatrische Hämatoonkologie).
    Bewerber/-innen sollten im Regelfall ein Studium der Medizin absolviert haben. Die Promotion muss abgeschlossen sein. Die Altersgrenze liegt bei 36 Jahren.
    Das Stipendium setzt sich aus einem monatlichen Grundbetrag (1.750,00 €, einem Sachkostenzuschuss (250,00 €, einem variablen Auslandszuschlag sowie gegebenenfalls Verheirateten- und Kinderbetreuungszuschlag zusammen und wird für die Dauer von einem Jahr gewährt. Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ist grundsätzlich möglich.
    Dafür sind ein zusätzlicher Antrag sowie ein Bericht über die bisherigen Forschungsergebnisse einzureichen. Der Bewerbung sind analog zu den Richtlinien der DFG beizufügen: tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild, detaillierte Beschreibung des Forschungsvorhabens mit Arbeitsprogramm und Untersuchungsmethoden sowie Zeitplan, allgemeinverständliche Zusammenfassung (max. 12 Seiten), Zeugniskopien, Liste der Veröffentlichungen, Stellungnahme eines Hochschullehrers zur Person und zum wissenschaftlichen Vorhaben, Zusage der wissenschaftlichen Einrichtung, an der das Forschungsvorhaben durchgeführt werden soll. Bewerbungen sind in elektronischer Form bis zum 30. Juni 2019 zu richten an: undefineddoris.zirkler(at)stifterverband.de Über die Vergabe der Stipendien entscheidet die Stiftung auf der Grundlage von Gutachten.
  • PhD Fellowships of the Boehringer Ingelheim Fonds are awarded to outstanding young scientists (max. age: 27 years) who wish to pursue an ambitious PhD project of approximately 3 years in basic biomedical research in an internationally leading laboratory.
    Deadlines of application: 1 February, 1 June, 1 October of each year
  • Mit dem vorliegenden Programm sollen junge, wissenschaftlich arbeitende Ärzte Gelder beantragen können, um ihre Forschung in einem eigenen Labor nachhaltig und langfristig weiterverfolgen zu können. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine Projektförderung, sondern um die Perspektive und Entwicklung der geförderten Person im Sinne eines Clinician Scientist mit eigenständiger und hochrangiger Forschung. Es können in einem zeitlich flexiblen Rahmen Mittel für den Aufbau, die qualitative Weiterentwicklung oder Verstetigung des eigenen Labors beantragt werden. Pro Person können bis zu 400.000 Euro beantragt werden; es sollen jährlich 2-3 forschende Ärzte gefördert werden.
  • Das Förderspektrum der Deutschen Krebshilfe und ihrer Tochterorganisationen umfasst nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ Maßnahmen zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe.
    In diesem Zusammenhang informiert die Deutsche Krebshilfe regelmäßig über die aktuellsten Ausschreibungen im Bereich ‚Förderung‘, mit ihrem Newsletter „Ausschreibungen“.

Förderung exzellenter junger Wissenschaftler - Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen wurde mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Mercator im Jahre 2006 das Junge Kolleg gegründet, in das bis zu 30 herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen für jeweils vier Jahre berufen werden können. Seit 2014 hat das Land Nordrhein-Westfalen die Finanzierung des Jungen Kollegs übernommen.
Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden fachlich, finanziell und ideell unterstützt. Sie erhalten bis zu vier Jahre lang ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind zusätzlich zur Promotion herausragende wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Die neuen Mitglieder dürfen bei Ihrer Aufnahme in das Kolleg nicht älter als 36 Jahre sein und noch keine unbefristete Hochschullehrerstelle innehaben.
Ihnen wird Gelegenheit gegeben, ihre Projekte in interdisziplinären Arbeitsgruppen unter dem Dach der Akademie zu diskutieren und sich mit der etablierten Wissenschaftselite auszutauschen. Darüber hinaus werden Forschungsergebnisse auf dem Forschungstag der Akademie vorgestellt.

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