23.05.19 16:01

Aortenerkrankungen im Fokus der Forschung

DFG: Transregionaler Sonderforschungsbereich der Universitäten, Bonn, Düsseldorf und Köln

By: Redaktion

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur weiteren Stärkung der Spitzenforschung an den Universitäten Bonn, Düsseldorf und Köln den neuen transregionalen Sonderforschungsbereich (SFB) „Aortenerkrankungen“ ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG am 22. Mai. Der neue SFB wird ab dem 1. Juli 2019 zunächst vier Jahre lang gefördert.

Gesundes und erkranktes Aortensystem, Abbildung: Transregio-SFB "Aortenerkrankungen"

Sonderforschungsbereiche ermöglichen die Bearbeitung innovativer, anspruchsvoller und langfristig konzipierter Forschungsvorhaben im Verbund und sollen damit der Schwerpunkt- und Strukturbildung an den antragstellenden Hochschulen dienen.

Im neuen SFB/Transregio „Aortenerkrankungen“ arbeiten Grundlagen- und klinische Forscherinnen und Forscher daran, das Verständnis fundamentaler Prinzipien in der Entstehung und Entwicklung von aortalen Erkrankungen zu erweitern. Dies soll einen Beitrag zur gezielten Entwicklung neuer präventiver und therapeutischer Ansätze leisten. Sprecher des Transregio-SFB ist Prof. Dr. Georg Nickenig, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Bonn. Stellvertretende Sprecher sind Prof. Dr. Malte Kelm, Direktor der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie, Universitätsklinikum Düsseldorf, und Prof. Dr. Stephan Baldus, Klinik III für Innere Medizin, Universitätsklinikum Köln.

Kardiovaskuläre Forschung ist ein Forschungsschwerpunkt der Düsseldorfer Universitätsmedizin. In den letzten Jahren wurden in diesem Forschungsbereich einige interdisziplinäre Forschungsverbünde etabliert, so der SFB 1116 „Master switches in cardiac ischemia“, der sich bereits in der zweiten Förderperiode befindet, und das Internationale Graduiertenkolleg (IRTG) 1902.

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