Antragsstellung

Antragsform bei Beantragung einer Förderung durch die Forschungskommission der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf


Für die Antragsform gelten die jeweils aktuellen Kriterien entsprechend der DFG-Anträge für Einzelförderung/Sachbeihilfe. Die Anträge sind in englischer Sprache zu erstellen. Eine entsprechende undefinedAntragsgliederungsvorlage, so wie Personalkosten Richtsätze, finden Sie im Download Bereich. Die Antragstellung erfolgt elektronisch und ausschließlich über das Online Portal (Link weiter unten) und jeweils im Zeitraum zwischen dem 01.03 bis 01.04 und dem 01.09. und 01.10. eines Jahres.

Die Antragsteller/innen haben ihre aktuelle Projektförderung durch interne und externe Mittelgeber offenzulegen (Geldgeber, Zuwendungsempfänger, Thema, Laufzeit, Art und Höhe der Förderung). Es werden nur Anträge weiterverfolgt, in denen die formalen und inhaltlichen Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchführung des Projekts erfüllt sind.

Dazu gehören:
1.    Finanzierung des Antragstellers. Voraussetzung für die Projektförderung durch die FoKo ist eine nicht projektgebundene Finanzierung der Stelle des Antragstellers über die volle Laufzeit. Ausnahmen sind hier die Rotationsstellen, die für den Antragsteller aus Mitteln der Fakultät bereitgestellt werden. Eine Antragstellung bei der FoKo ist auch aus einer Finanzierung der Anstellung über projektgebundene Drittmittel möglich, wenn sichergestellt ist, dass im Bewilligungsfall eine andere Finanzierung ermöglicht werden kann.

2.    Verfügbarkeit von Geräten und Laborflächen. Die Verfügbarkeit von Geräten und Laborflächen der notwendigen Sicherheitsstufe mit Gebäude und Raumnummer und Bezug auf die geplanten Arbeiten für die Durchführung des Projekts ist im Antrag anzugeben.

3.    Finanzierung und Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden. Die Finanzierung von naturwissenschaftlichen Doktorandinnen oder Doktoranden erfolgt in der Regel entsprechend den DFG-Sätzen als eine 65 % E13-Stelle. Abweichungen von diesem Personalsatz sind im Antrag zu begründen. Bei Beantragung einer naturwissenschaftlichen Doktorandenstelle ist außerdem darzulegen, wie eine Finanzierung für einen Zeitraum von insgesamt mindestens drei Jahren angestrebt wird. Bei nicht habilitierten Antragstellern ist zusätzlich das Betreuungskonzept zu erläutern und durch einen Erstbetreuer schriftlich zu bestätigen.

4.    Zustimmung der Direktorin oder des Direktors der Einrichtung. Jedem Antrag ist eine schriftliche Erklärung der Direktorin oder des Direktors der Einrichtung des Antragstellers beizulegen, in der die Zustimmung zur Durchführung des Projekts ausgedrückt und auf die Punkte 1.-3. eingegangen wird.

5.    ggf. Tierversuchsgenehmigung. Bei Antragstellung ist die Genehmigung des projektrelevanten Tierversuchsantrags oder zumindest die Eingangsbestätigung des Antrags beim LANUV vorzulegen. Falls die Genehmigung zum Zeitpunkt der Förderempfehlung durch die Forschungskommission noch nicht vorliegt, wird die Mittelfreigabe bis zur Vorlage der Genehmigung des LANUV ausgesetzt. Liegt die Genehmigung innerhalb von 6 Monaten nach dem geplanten Projektstart weiterhin nicht vor, muss der Antrag der Forschungskommission nach Erhalt der Genehmigung erneut zur Entscheidung vorgelegt werden.

6.    ggf. positives Votum der Ethikkommission. Bei Antragstellung ist ein positives Votum der Ethikkommission für das projektrelevante Studienprotokoll miteinzureichen. Sollte das positive Votum noch nicht vorliegen, ist der bei der Ethikkommission eingereichte, projektrelevante Studienantrag zusammen mit der Eingangsbestätigung der Ethikkommission vorzulegen. Falls durch die Forschungskommission eine Förderempfehlung vor der Vorlage eines positiven Votums der Ethikkommission ausgesprochen werden sollte, wird die Mittelfreigabe bis zur endgültigen Vorlage des Votums ausgesetzt. Liegt ein positives Votum der Ethikkommission innerhalb von 6 Monaten nach dem geplanten Projektstart weiterhin nicht vor, muss der Antrag der Forschungskommission nach Erhalt des Votums erneut zur Entscheidung vorgelegt werden.

7.    Angabe von geeigneten Gutachtern. Für jeden Antrag können durch den Antragsteller vier externe Gutachter vorgeschlagen werden, die den Antrag fachlich beurteilen können und die den folgenden DFG-Richtlinien entsprechen:

•    innerhalb der letzten 5 Jahre nicht an der HHU tätig gewesen
•    keine Verwandtschaftsverhältnisse, keine anderen persönlichen Bindungen oder Konflikte mit dem/r Antragsteller/in
•    keine wirtschaftlichen Interessen an der Entscheidung über den Förderantrag keine dienstliche Abhängigkeit, kein vergangenes und kein derzeitiges Betreuungsverhältnis (z. B. Lehrer/in-Schüler/in-Verhältnis)
•    keine ≤ 5 Jahre zurückliegende, keine derzeitige und keine konkret geplante wissenschaftliche Zusammenarbeit (z. B. Publikationen) mit dem Antragsteller
•    keine ≤ 5 Jahre zurückliegende, keine derzeitige und keine konkret geplante wissenschaftliche Zusammenarbeit (z. B. Publikationen) mit der Arbeitsgruppe des Antragstellers

Außerdem können bis zu vier Gutachter ausgeschlossen werden. Über die Auswahl von geeigneten Gutachtern entscheidet die Forschungskommission.

ANTRAG EINREICHEN

Anträge nach Richtlinien IV. Schwerpunktförderung und V. Bonus für extern geförderte Nachwuchsgruppen reichen Sie bitte per Email an forschungskommission(at)uni-duesseldorf.de ein.

Fristen

Bewerbungsfristen enden jeweils am 01. April und 01. Oktober eines Jahres um 24 Uhr.

Der früheste Förderbeginn ist der auf die Antragstellung folgende 01. April bzw. 01. Oktober.

 

Folgende Unterlagen werden als separate PDF-Dateien benötigt:
  1. Projektantrag (in englischer Sprache, max. 20 Seiten, Antragsgliederungsvorlage (entsprechend DFG Richtlinien) siehe Downloadbereich (Word & RTF)
  2. Abstract (Englisch) und kurze Zusammenfassung (Deutsch) (je maximal eine Seite)
  3. Wissenschaftlicher Lebenslauf (in englischer Sprache; Für jeden an dem Antrag beteiligten Antragsteller, inkl. persönlichem Publikationsverzeichnis)
  4. Verzeichnis der projektrelevanten Publikationen (Gemäß Richtlinien der DFG)
    • Antragsbegleitende Publikationsverzeichnisse müssen den Richtlinien der DFG entsprechen. Das bedeutet u. a., dass ausschließlich veröffentlichte Arbeiten aufgeführt werden. Im Falle noch nicht erschienener, aber bereits zur Publikation akzeptierter Manuskripte sind diese inkl. der Annahmebestätigung des Herausgebers beizufügen. Das persönliche Publikationsverzeichnis zum Lebenslauf ist von dieser Regelung ausgenommen.
  5. Zustimmung des Direktors / Klinikleiters
    (Informationen weiter oben unter 4.)
  6. ggfs. Ethikvotum
  7. ggfs. Tierversuchsgenehmigung

Zusatzdokumente (optional)

  1. Sonstiges (Kooperationsvereinbarung, Empfehlungsschreiben, Angebote, etc.)

 

 

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDekanat der Medizinischen Fakultät der HHU