15.04.19 14:24

Endausscheidung des Wettbewerbs unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin

startsocial: Medizinische Flüchtlingshilfe in der Bundesauswahl

Von: startsocial, Redaktion

Bundeskanzlerin Angela Merkel ehrt als Schirmherrin des Wettbewerbs 'startsocial' die 25 überzeugendsten sozialen Initiativen für ihr vorbildliches Engagement. Mit dabei ist die Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf der Fachschaft Medizin der HHU. Die Preisverleihung der 15. Wettbewerbsrunde von startsocial findet am 3. Juni 2019 im Bundeskanzleramt statt.

AG Flüchtlingshilfe wird nach Berlin eingeladen. Foto: privat

startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht seit 2005 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die 25 überzeugendsten sozialen Initiativen der 15. Wettbewerbsrunde werden am 3. Juni 2019 bei einer Preisverleihung im Bundeskanzleramt geehrt. Sieben von ihnen erwarten dort Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro. Bundeskanzlerin Angela Merkel stiftet einen Sonderpreis, den sie vor Ort persönlich überreichen wird.

Insgesamt 100 Stipendiatenprojekte erhielten ein Beratungsstipendium und wurden vier Monate lang von erfahrenen Fach- und Führungskräften ehrenamtlich bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Anhand des erzielten Projektfortschritts sowie der Kriterien Wirksamkeit, Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit und Effizienz wählten unabhängige Juroren die 25 überzeugendsten Stipendiaten für die Ehrung im Bundeskanzleramt aus. Sieben von ihnen erhalten dort einen mit je 5.000 Euro dotierten Geldpreis. „Die Idee des startsocial-Wettbewerbs ist ganz einfach: Erfahrene Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft engagieren sich bei startsocial als ehrenamtliche Coaches und bringen ihr Wissen in ein soziales Projekt ein. Die Projekte profitieren von dem Know-how und der Erfahrung der Coaches. Diese gewinnen Einblicke in soziale Projektarbeit und wachsen persönlich. So profitieren beide Seiten zum Nutzen der Gesellschaft“, so Dr. Sunniva Engelbrecht, geschäftsführender Vorstand von startsocial e.V.

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf entstand zu einem Zeitpunkt, als viele Menschen Zuflucht in Deutschland suchten. Die Initiative der Fachschaft Medizin versucht, auf ihre Weise die Lücken in der medizinischen Versorgung geflüchteter Menschen in Düsseldorf zu schließen. Die Studierenden sahen sich in der Lage, ihre Kompetenz als Vermittler zwischen Patient und Gesundheitssystem zu nutzen und starteten mit ihrem Tandem-Modell, bei dem ein Medizinstudierender und ein/e Dolmetscher/in gemeinsam eine/n Geflüchtete/n zu Arztterminen begleiten.

Erste Kooperationspartner hierbei waren die Sozialarbeiter der Unterkünfte von der Diakonie und dem Deutschen Roten Kreuz Düsseldorf, die von dort aus die Vermittlung der Geflüchteten a de Initiative koordinierten. 

Nach erfolgreicher Etablierung des Konzepts entstanden zwei Wahlfächer, die die Studierenden der Heinrich-Heine Universität besuchen können, bilinguale Anamnesebögen zur verbesserte Kommunikation auch ohne Dolmetscher, ein Projekt zur gesundheitlichen Aufklärung Geflüchteter sowie zahlreiche Veranstaltungen wie Wettbewerbsteilnahmen und Vorträgen. In Zukunft möchten die Studierenden zusätzlich zu der Begleitung zum Arzt eine Sprechstunde für Geflüchtete einrichten, in denen diese voruntersucht und beraten werden, damit der Weg zum Facharzt geebnet wird.

undefinedZur Medizinischen Flüchtlingshilfe
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Neue Ausschreibungsrunde: Der 16. startsocial-Wettbewerb startet am 6. Mai 2019: Bis zum 7. Juli 2019 können sich soziale Initiativen wieder für eines der 100 Beratungsstipendien bewerben. Die Ausschreibung finden Sie undefinedhier.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDekanat der Medizinischen Fakultät der HHU