17.09.18 12:37

25. September im Haus der Universität

BMFZ-Meeting: zum Thema „Autophagie“

Von: Redaktion

Das Biologisch-Medizinische Forschungszentrum (BMFZ) lädt zu seinem 18. Treffen ein. Im Fokus steht der zelluläre Prozess der Autophagie.

Dieser Prozess wurde bereits in den 1960er Jahren beobachtet, doch die molekulare Charakterisierung erfolgte erst in den letzten 20 Jahren. 2016 erhielt Prof. Yoshinori Ohsumi den Nobelpreis für Physiologie und Medizin für seine wegweisenden Arbeiten zu den molekularen Mechanismen der Autophagie. Autophagie beschreibt den Prozess des zellulären "Selbstverdaus", welcher unter Stressbedingungen induziert werden kann.

Zu diesen Stresssituationen gehören z.B. Nährstoffmangel, Entzug von Wachstumsfaktoren, Infektion mit intrazellulären Pathogenen oder Proteinaggregation. Entsprechend ist die Autophagie bzw. ihre Dysregulation an vielen pathophysiologischen Prozessen beteiligt, z. B. Krebserkrankungen oder neurodegenerativen Erkrankungen.

Die Modulation der Autophagie ist daher ein wichtiges Thema in translationaler und klinischer Forschung. Das Symposium beschäftigt sich sowohl mit den molekularen Grundlagen als auch den klinischen Aspekten der Autophagie-Signaltransduktion. Im Rahmen des BMFZ-Meetings wird auch der Ulrich-Hadding-Forschungspreis 2018 verliehen. Mit dem Preis werden exzellente, junge, nicht habilitierte Forscher aus den Arbeitsgruppen des BMFZ ausgezeichnet. Das Meeting ist mit 7 CME Punkten der Kategorie A durch die "Nordrheinische Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung" zertifiziert. undefinedAnmeldungen zum Meeting werden online erbeten.

Programm

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